Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BBV: Saisonarbeitskräfte trotz Coronavirus unverzichtbar

Um die Versorgung unserer Bevölkerung mit Obst und Gemüse auch im Ausnahmezustand weiter garantieren zu können, brauchen Sonderkulturbetriebe ihre bewährten Saisonarbeiter aus dem Ausland. Der BBV setzt sich für eine rasche Lösung ein.

Sonderkulturbetriebe brauchen ihre bewährten Saisonarbeiter aus dem Ausland. Bild: GABOT.

Durch die derzeit bestehenden Ein-und Ausreisebestimmungen können rumänische und polnische Erntehelfer nicht nach Deutschland einreisen. Eine Lösung der Situation ist dringend erforderlich. Vertreter der Landwirtschaft, unter anderem DBV und BBV, haben deshalb am Dienstag mit Bundesministerin Julia Klöckner telefoniert und auf rasche Erleichterungen bzw. Lösungen gedrängt.

„Von Seiten der Landwirtschaft wurden viele Vorschläge auf den Tisch gelegt, die unseren Betrieben kurzfristig Erleichterung bringen“, sagt BBV-Sozialreferent Martin Wunderlich. „Vorstellbar ist eine Offenhaltung der Grenzen und Transitregelungen, eine flexiblere Gestaltung der Arbeitszeit und eine Ausweitung der geringfügigen Beschäftigung. Wir können uns aber auch vorstellen, dass frei werdende Arbeitnehmer aus anderen Branchen innerhalb Deutschlands die Arbeiten der Saisonarbeitskräfte übernehmen“, so Wunderlich. Die Bundesministerin steht für einen möglichst reibungslosen Weiterbetrieb in den landwirtschaftlichen Unternehmen, warnte aber gleichzeitig davor, zu hohe Erwartungen in einen freien Transit für Arbeitskräfte zu setzen. (BBV)

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