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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BBV: Landwirtschaft bereit für Klimaschutz im Moor
Heute befasst sich die Bayerische Staatsregierung mit Klima- und Moorschutz in Bayern. „Die Landwirtinnen und Landwirte sind bereit ihren Beitrag für den Klimaschutz im Moor zu leisten, wenn gemeinsam mit den betroffenen Bewirtschaftern und Grundeigentümern praxistaugliche Zukunftskonzepte entwickelt werden, durch die Freiwilligkeit und Verlässlichkeit sichergestellt sind", sagt Stefan Köhler, Umweltpräsident des Bayerischen Bauernverbandes.
Für die notwendige Transformation bei der Bewirtschaftung von Moorböden brauche es langfristige Planungssicherheit und eine Honorierung der Klimaschutzleistungen. „Staat und Gesellschaft müssen hierfür die notwendigen Voraussetzungen schaffen", fordert Köhler. Dazu zähle auch die Anerkennung des Berufsbildes des „Moor-Klimawirts".
„Moorschutz braucht Freiwilligkeit, Verlässlichkeit und staatliche Transferzahlungen nach dem Prinzip ‚Öffentliches Geld für öffentliche Leistungen'. Wenn es um Veränderungen bei der Bewirtschaftung von Moorflächen geht, darf nicht über die Köpfe der Bauernfamilien und der Menschen vor Ort hinweg entschieden werden. Pauschale Verbote für die ackerbauliche Nutzung müssen Tabu sein und Bauernland muss in Bauernhand bleiben!", stellt Köhler klar. Ziel müssten gemeinsame Lösungen und wirtschaftlich tragfähige Zukunftsperspektiven sein – auch, da sich landwirtschaftliche Betriebe vielfach in laufenden Finanzierungen befänden, welche bedient werden müssten.
Paludikulturen können dabei durchaus eine Nutzungsalternative zur bisherigen Bewirtschaftung werden. Parallel zur notwendigen Ausweitung von Versuchsflächen sind Verwertungswege und Wertschöpfungsketten aufzubauen. Aktuell stehen leider noch keine finanziell tragfähigen Konzepte zur Verfügung, sodass eine staatliche Unterstützung hier dringend notwendig ist. (BBV)

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