Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BBV: Gemeinsam gegen den Arbeitskräftemangel

Die Geschäftsstellen des BBV wird in enger Kooperation mit den regionalen Geschäftsstellen der Maschinen- und Betriebshilfsringe in Bayern versuchen, Arbeitskräfte in landwirtschaftliche Betriebe zu vermitteln.

Die derzeitige Wetterlage mache umfangreiche Arbeiten auf dem Feld und in den Sonderkulturen notwendig. Bild: GABOT.

Gemeinsam setzen sich der Bayerische Bauernverband, das Kuratorium Bayerischer Maschinen- und Betriebshilferinge e. V. und der Arbeitgeberverband für die Land- und Forstwirtschaft in Bayern e.V. in dieser schwierigen Zeit gegen den Arbeitskräftemangel auf den Betrieben ein. „Gerade unsere Sonderkulturbetriebe benötigen jetzt im Frühjahr viele Saisonarbeitskräfte, um die anstehenden Arbeiten bewerkstelligen zu können. Auf der anderen Seite müssen zahlreiche Arbeitnehmer Kurzarbeit leisten oder werden gar vollständig von ihrer bisherigen Arbeit freigestellt. Gemeinsam muss es uns nun sehr kurzfristig gelingen, Interessenten für die durchaus anspruchsvolle und körperlich herausfordernde Arbeit in die nachfragenden landwirtschaftlichen Betriebe zu vermitteln“, betonen Bauernpräsident Walter Heidl, Leonhard Ost, Vorsitzender des Kuratoriums Bayerischer Maschinen- und Betriebshilferinge e.V. und der Präsident des Arbeitgeberverbandes für die Land- und Forstwirtschaft in Bayern e. V., Martin Empl, in einem gemeinsamen Aufruf.

Die derzeitige Wetterlage mache umfangreiche Arbeiten auf dem Feld und in den Sonderkulturen notwendig. Betriebe haben nur ein kleines Zeitfenster, um die anstehenden Arbeiten zu erledigen. Aus diesem Grunde werden die Geschäftsstellen des Bayerischen Bauernverbandes in enger Kooperation mit den regionalen Geschäftsstellen der Maschinen- und Betriebshilfsringe in Bayern versuchen, Arbeitskräfte in landwirtschaftliche Betriebe zu vermitteln. „Uns ist allen bewusst, dass die landwirtschaftlichen Saisonarbeiten insbesondere körperlich anspruchsvoll sind und Ausdauer und Einsatzwillen erfordern. Dennoch sind wir der festen Überzeugung, dass wir gerade in diesen Zeiten hoch motivierte und geeignete inländische Arbeitssuchende für unsere landwirtschaftlichen Betriebe gewinnen können“, so die Präsidenten und Vorsitzenden der drei Organisationen. Alle, die sich angesprochen fühlen, können sich auf den Plattformen www.Saisonarbeit-in-Deutschland.de und www.daslandhilft.de ein Bild von der auszuübenden Tätigkeit machen und über die hinterlegten Kontaktdaten (in der Regel Telefon oder E-Mail) direkt Kontakt mit dem Betrieb aufnehmen. Die Kontaktaufnahme bzw. Nutzung der Plattformen durch Arbeitnehmer ist kostenfrei. Alternativ können Interessierte mit den regionalen Geschäftsstellen des Bayerischen Bauernverbandes (www.BayerischerBauernVerband.de/Geschaeftsstellen) oder den Geschäftsstellen der Maschinen- und Betriebshilfsringe Kontakt aufnehmen. (BBV)

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