Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BBV: Die Spargelsaison steht bevor

Für das Ende der Spargelsaison gibt es mit dem Johannistag am 24. Juni ein festes Datum, beim Beginn der Ernte sind die Bauern doch eher vom Wetter im Frühling abhängig.

Für das Ende der Spargelsaison gibt es mit dem Johannistag am 24. Juni ein festes Datum, beim Beginn der Ernte sind die Bauern doch eher vom Wetter im Frühling abhängig. Den ersten frischen weißen Spargel gibt es meist Mitte bis Ende April. Das dürfte auch heuer so sein.

Spargel liebt blauen Himmel, Sonnenschein und beginnt bei 12 Grad langsam zu wachsen. Um das Edelgemüse schon bei niedrigeren Temperaturen ernten zu können, nutzen Spargelbauern unterschiedliche Methoden der so genannten Verfrühung. Ganz wenige beheizen den Boden und temperieren die Erde durchgehend, egal ob draußen Temperaturen unter null sind und der Boden sonst noch gefroren wäre. Dieser Spargel vom Feld mit „Fußbodenheizung“ hat seinen Preis, rund 30 Euro kostet derzeit das Kilo.

Wieder andere Bauern setzen auf Folientunnel. Auf Bogen gespannte Folien nutzen die Sonnenwärme und wirken wie ein natürliches Spargel-Treibhaus. Die so im Boden angereicherte Wärme fördert das Pflanzenwachstum, und der erste weiße Spargel kann bereits Anfang April geerntet werden.

Bei den meisten Spargelerzeugern ist heute der Einsatz der so genannten Schwarz-Weiß-Folie üblich – eine zweifarbige Folie, mit der die Spargeldämme bedeckt werden. Je nach Wetter wird die helle oder die dunkle Seite aufgedeckt. Liegt die schwarze Seite oben, werden die Sonnenstrahlen besser absorbiert. Die Spargeldämme bzw. die Spargelerdwälle können sich schneller erwärmen, der Spargel ist triebfreudiger und wächst schneller. Die Spargelbauern nutzen diesen Vorteil besonders bei kälteren Witterungen, um das Spargelwachstum zu beschleunigen. Liegt die weiße Seite oben, werden die Sonnenstrahlen besser reflektiert. Die Spargeldämme erwärmen sich langsamer, der Spargel ist antriebsloser und wächst langsamer. Die Spargelbauern bremsen damit besonders bei heißen Witterungen, das blitzartige Spargelwachstum ab.

Ob es ein gutes Spargeljahr wird, das können die Erzeuger noch nicht abschätzen. Das hängt ganz vom Wetter ab. Das vergangene Jahr bescherte den Bauern eine Spitzenernte. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurden 2015 gut 18.000 t Spargel gestochen. (bbv) 

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