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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BBV: Der Kartoffelmarkt steht Kopf
Corona verändert die Konsumgewohnheiten der Verbraucher: Während vor der Krise vor allem verarbeitete Kartoffeln und Pommes Frites der Verkaufsschlager waren, greifen die Bayern jetzt vor allem zu ganzen Knollen. Der Kartoffelmarkt steht Kopf.
Zurzeit legen die Verbraucher vor allem abgepackte Ware in ihre Einkaufswägen, es gibt europaweit praktisch keine Nachfrage für Pommes-Frites-Ware. Die Erklärung dafür ist simpel: „Pommes werden vor allem außer Haus verzehrt“, sagt Johann Graf, Kartoffelreferent im Bayerischen Bauernverband. Bei Konzerten, Fußballspielen, Festivals – überall dort, wo Menschen zusammenkommen, werden Pommes gegessen. Doch dieser Außer-Haus-Verzehr ist weggebrochen: „Keine Veranstaltung, keine Portion Pommes“, so Graf. Zudem ist auch der Export ins Stocken geraten. Diese Überhänge an Pommes-Frites-Kartoffeln belasten derzeit den gesamten Kartoffelmarkt. Zwar kaufen die Deutschen derzeit Kartoffeln, doch die guten Absätze im Einzelhandel kann dies bei weitem nicht auffangen. „Die Situation ist schon fast paradox, aber sie bereitet unseren Kartoffelbauern derzeit große Probleme, da die Preise für die Ware insgesamt fallen.“ Was also tun? „Ganz klar: weiter Kartoffeln essen und vielleicht auch mal zur Pommesware greifen“, rät Graf.
Neupflanzungen in Bayern sind abgeschlossen
Während der Markt mit den Turbulenzen kämpft, läuft auf den Äckern alles nach Plan. Die Pflanzungen für die Ernte 2020 sind abgeschlossen. Die Frühkartoffeln sind sogar schon aufgelaufen, das heißt die Pflanzen durchstoßen die Erde. „Man kann die Reihen schon gut erkennen. Was die kleinen Pflänzchen jetzt dringend brauchen, ist Regen. Die Trockenheit hat vielerorts den Dammaufbau erschwert“, so Graf. Dämme haben viele Vorteile. Sie sorgen u. a. für wärmere Bodentemperaturen und regulieren den Wasserhaushalt. (BBV)

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