Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

B&B Agrar: Zeigt neue Regeln für die Düngepraxis

In der aktuellen Juni-Ausgabe der Fachzeitschrift "B&B Agrar" des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) sind alle praxisrelevanten Änderungen in einer Übersicht aufgeführt.

Neue Regeln für die Düngepraxis. Bild: GABOT.

So ist der Stickstoffdüngebedarf auf Acker- und Grünland in Zukunft nach einheitlichen Vorgaben zu ermitteln und zu dokumentieren. Die Ausbringungsbeschränkungen für überschwemmte, wassergesättigte, gefrorene oder schneebedeckte Böden gelten künftig für alle stickstoff- oder phosphathaltigen Düngemittel.

Die unverzügliche Einarbeitung von Wirtschaftsdüngern mit wesentlichem Gehalt an Ammonium-Stickstoff auf unbestellten Ackerflächen wird konkretisiert. Außerdem werden die Sperrfristen für Düngemittel mit wesentlichem Stickstoffgehalt auf dem Ackerland auf die Zeit ab Ernte der Hauptkultur erweitert.

Ausbringungsobergrenze auf alle organischen Dünger ausgedehnt

Die Kontrollwerte für die Differenz von Zu- und Abfuhr im Nährstoffvergleich (ab dem Jahr 2020 sind nur noch 50 kg N je Hektar zulässig) werden verringert. Die Ausbringungsobergrenze von 170 kg Stickstoff pro Hektar und Jahr, die bisher nur für tierische Ausscheidungen galt, wird auf alle organischen Dünger ausgedehnt.

Hintergrund

Wie sich all diese Änderungen in der Praxis umsetzen lassen, erfahren Sie in der kostenlosen Leseprobe der Fachzeitschrift „B&B Agrar“ (3/2017, S. 32ff.) unter www.bildungsserveragrar.de.

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