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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BayWa und RWA: Wettbewerb für Robotik-Lösungen ausgelobt
In einem speziellen Format, der Robotics Challenge, fokussiert sich das AIL in diesem Jahr auf Robotik-Lösungen in der Landwirtschaft, konkret in den Bereichen der autonomen Unkrautbekämpfung sowie Obst- und Gemüseernte. Den Gewinnern der Challenge wird eine Vertriebskooperation mit der BayWa und RWA oder ein Investment in Aussicht gestellt.
„Wir brauchen die Automatisierung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, wenn wir die Nachhaltigkeitsziele in der Landwirtschaft erreichen wollen“, sagt Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender der BayWa AG. Gleichzeitig trage die Robotik dazu bei, Mitarbeiter bei körperlich anstrengenden Arbeiten zu entlasten und dem Problem des Arbeitskräftemangels, wie es heute schon vor allem im Sonderkulturbereich besteht, entgegenzuwirken. „Wir investieren in dieses noch junge Themenfeld, um den besten Lösungen den Weg in die Praxis zu ermöglichen und damit frühzeitig auch den Landwirten in unserem Heimatmarkt zur Verfügung zu stellen“, so Lutz. In den Plantagen ihrer neuseeländischen Tochter T&G Global setzt die BayWa bereits Ernteroboter in der Apfelernte ein.
„Im Industrievergleich hat die Landwirtschaft das viertgrößte Potenzial für Automatisierung“, sagt AIL-Geschäftsführer David Saad. „Unser Ziel ist, dieses stark wachsende Geschäftsfeld frühzeitig zu besetzen und mit BayWa und RWA eine Vorreiterstellung hinsichtlich des Robotik-Einsatzes in der Landwirtschaft einzunehmen.“
Unternehmen, die bereits über funktionsfähige Prototypen verfügen, können sich bis 23. April online auf agroinnovationlab.com für die Teilnahme an der Robotics Challenge bewerben. Eine Jury wählt die vielversprechendsten Lösungen aus, die im Laufe dieses Sommers im Praxiseinsatz getestet werden. Die Feldversuche finden auf landwirtschaftlichen Flächen in Deutschland und/oder Österreich statt. Auf der Abschlussveranstaltung der Robotic Challenge im September in München werden schließlich die Gewinner gekürt. (BayWa)

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