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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BayWa: Über 25% mehr Absatz bei Blumen- und Blühmischungen
Das in der Gesellschaft gewachsene Bewusstsein für mehr Insektenschutz und Artenvielfalt schlägt sich auch in Zahlen nieder: Die BayWa AG hat die Absatzmenge an Saatgut für Blumen- und Blühmischungen im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 25% gesteigert. Damit haben die BayWa Kunden in Bayern, Württemberg und in der Region Ost den Umfang der Blühflächen in diesen Regionen rein rechnerisch um 4.300 Hektar vergrößert. Dieser Zuwachs entspricht der Fläche aller Grünanlagen in München, die rund 13% der Stadtfläche ausmachen.
„Das Wachstumspotenzial bei Blühmischungen, das sich bereits seit ein paar Jahren abgezeichnet hat, ist nach 2019 noch einmal deutlich gestiegen. Gemeinsam mit unseren Kunden – Landwirten, Kommunen und Privatpersonen – haben wir damit in diesem Jahr einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt geleistet“, sagt Gabriel von Mitschke-Collande, Leiter Saatgut bei der BayWa. „Auch zukünftig rechne ich mit einer positiven Entwicklung und sehe die BayWa mit ihren Eigenmarken Planterra und Sir Graham sowie ihrem breiten Angebot an anderen Mischungen gut aufgestellt.“
Damit die Blühstreifenanlage auch ökonomisch und ökologisch nachhaltig erfolgt, treibt die BayWa zusätzliche Innovationen voran: Anhand von satellitengestützten Bodenanalysen werden die ertragsschwachen Teilflächen eines Ackers – insbesondere in Grenznähe zu Naturschutz- und Waldflächen sowie Bächen und Flüssen – identifiziert und für ökologisch wertvolle Blühflächen genutzt. Die BayWa stellt die dafür notwendigen Karten sowie Blühmischungen zur Verfügung und berät zum geeigneten Saatgut. „Während die ertragsreichen Teilflächen weiterhin für den Anbau von Nahrungsmitteln genutzt werden, leistet der Landwirt gleichzeitig einen wichtigen Beitrag für mehr Insekten- und Artenschutz“, sagt von Mitschke-Collande. Die satellitengestützte Blühstreifenanlage lohne sich somit auch wirtschaftlich. (BayWa)

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