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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BayWa: Manfred Nüssel zum Ehrenvorsitzenden ernannt
Für seine Verdienste für die BayWa AG ist der langjährige Aufsichtsratsvorsitzende Manfred Nüssel nun zum Ehrenvorsitzenden des BayWa Aufsichtsrates ernannt worden. Er ist der erste, der diese Auszeichnung erhält. Als Mitglied des Aufsichtsrates hat der 75-Jährige 40 Jahre lang die Entwicklung der BayWa eng begleitet, 23 Jahre davon als Vorsitzender des Kontrollgremiums. Nüssel gilt damit als der am längsten amtierende Aufsichtsratsvorsitzende aller börsennotierten Unternehmen in Deutschland. Mit der Neuwahl des BayWa Aufsichtsrats am 6. Juni dieses Jahres, bei der Manfred Nüssel auf eigenen Wunsch nicht mehr angetreten war, endete sein Mandat als Chef-Kontrolleur der BayWa. „Bis zur letzten Sekunde hat mich diese Aufgabe mit Begeisterung erfüllt. Am meisten habe ich mich darüber gefreut, wenn wir gemeinsam Erfolge feiern konnten“, sagt Manfred Nüssel.
In Nüssels Amtszeit fiel unter anderem die Entwicklung der BayWa AG zum international agierenden Konzern. Als der BayWa-Aufsichtsrat 2008 unter seiner Führung Prof. Klaus Josef Lutz zum Vorstandsvorsitzenden bestellte, war das Unternehmen in seinen Geschäftsbereichen zwar Marktführer in Deutschland, aber es fehlte eine Strategie für profitables Wachstum. „Schnell war klar, dass wir das Agrargeschäft internationalisieren und in das Geschäft mit erneuerbaren Energien einsteigen wollen“, erinnert sich Manfred Nüssel.
Um Kapital in die Wachstumsbereiche zu investieren, trennte sich die BayWa damals von Geschäftsbereichen, die nicht zur zukünftigen Ausrichtung passen. „Für einen solchen Schritt braucht es Verständnis im Aufsichtsrat. Mein Credo war stets: Miteinander reden ist besser als übereinander reden. Bei allen Entscheidungen, die wir in den zurückliegenden 23 Jahren im Aufsichtsrat getroffen haben, gab es nicht eine Gegenstimme“, so Nüssel. Und weiter: „Die paritätische Mitbestimmung hat sich dabei als Erfolgskonzept erwiesen: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BayWa haben ihre Aufsichtsräte stets klug gewählt – ich bin sehr stolz auf die Truppe und auf das, was wir gemeinsam zum Wohle der BayWa geleistet haben.“ (BayWa)

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