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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BayWa: Kampagne zur Selbsthilfe
Um ihnen über die Corona-Krise zu helfen, startet die BayWa unter baywa.com/vaik die Kampagne „Verbunden – auch in der Krise“: Auf Initiative ihres Vorstandsvorsitzenden Klaus Josef Lutz verstärkt das Unternehmen damit die Unterstützung für seine kleinen und mittelständischen Partner, Dienstleister und Lieferanten bei der Umsetzung kreativer Coping-Strategien. Zusätzlich hat die BayWa für das erste Quartal ihre Einkaufsbedingungen geändert und kauft Büromaterial und Lagerbedarf gezielt auch bei regionalen Händlern ein.
„Soziale Verantwortung gehört zum Leitbild des ehrbaren Kaufmanns und hat in Krisenzeiten besonderes Gewicht“, sagt Klaus Josef Lutz. Als Initiator der Kampagne werde er sich persönlich dafür einsetzen, dass auch andere Unternehmen dem Beispiel der BayWa folgen. „Die finanziellen Folgen der Pandemie für den Staatshaushalt und die Sozialsysteme werden uns noch lange belasten. Um diese Hypothek gemeinsam abzutragen, brauchen wir einen starken Mittelstand und leistungsfähige KMU. Nur wenn wir jetzt alle an einem Strang ziehen, schaffen wir Unternehmer aus uns selbst heraus neue Perspektiven, um gemeinsam diese Durststrecke zu überstehen – erst recht, wenn man bedenkt, dass die staatlich zugesicherten Überbrückungshilfen bisher nur schleppend bei den Betroffenen angekommen sind.“
Ein Beispiel einer gelungenen Selbsthilfe-Strategie im BayWa Netzwerk ist die Zusammenarbeit mit „GenussZeit“, dem Betreiber der BayWa Betriebsgastronomie: Statt für die über 1.000 BayWa Mitarbeiter, die sonst täglich in der Münchner BayWa Zentrale ihr Mittagessen in der Kantine zu sich nehmen, kochte GenussZeit auf Initiative der BayWa Stiftung für Rettungskräfte, Senioren und obdachlose Menschen. Bis heute werden die Münchner Obdachloseneinrichtungen Teestube und Karla täglich mit Essen beliefert. „In dem wir unsere Zusammenarbeit neu erfunden und gemeinsam kreative Ideen entwickelt haben, wurden ganz klar auch Arbeitsplätze gesichert“, sagt Ewald Gosch, Geschäftsführer von GenussZeit. Sobald die staatlichen Einschränkungen wieder gelockert werden, könne die Zusammenarbeit mit der BayWa in bewährter Form fortgesetzt werden. (BayWa)

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