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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BayWa im ersten Quartal 2026: Ergebnisvorgaben erfüllt
„Das Unternehmen ist auf dem Weg zu einer schlankeren, fokussierteren und finanziell stabileren BayWa. Gleichzeitig reagieren wir frühzeitig auf die veränderten Rahmenbedingungen und passen unser Sanierungskonzept mit der gebotenen Sorgfalt an - auch vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten“, sagt Michael Baur, Chief Restructuring Officer der BayWa AG.
„Das bereinigte EBITDA lag im Berichtszeitraum über den Vorgaben des Sanierungsplans und klar über dem Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig erreichte die Liquidität einen soliden Stand“, sagt Prof. Dr. Matthias J. Rapp, Finanzvorstand der BayWa AG.
Der Konzernumsatz belief sich im ersten Quartal 2026 auf 2,3 Mrd. Euro nach 3,6 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum. Dieser Rückgang resultiert aus dem Zusammenwirken von Marktfaktoren sowie strategischen Entscheidungen im Rahmen der Sanierung.
Marktfaktoren waren im ersten Quartal 2026 ungünstige Witterungsverhältnisse, die anhaltend schwache Baukonjunktur, geopolitische Spannungen sowie eine gewisse Verunsicherung der Kunden durch die Berichterstattung über die Beteiligung BayWa r.e. AG und der daraus resultierenden Zurückhaltung der BayWa AG Kunden bei größeren Investitions-entscheidungen. Vor allem der seit Ende Februar laufende Irankonflikt belastet die Agrar- und Baustoffbranche durch höhere Preise für Diesel, Düngemittel und petrochemisch hergestellte Produkte wie bestimmte Kunststoffe.
Zu den planmäßigen, strategischen Faktoren gehört der Verkauf der Cefetra Group B.V., deren Umsatz nicht mehr in der Bilanz abgebildet wird. Einfluss auf den Umsatz hatte auch der strategische Fokus auf ertragsstärkere Produktlinien. Margenschwächere Produkte wurden aus dem Sortiment genommen, um künftig neue, ertragsstarke Produkte anbieten zu können und somit die Marktposition in den Kernsegmenten zu stärken.
Aufgrund der angepassten Mittelfristplanung der BayWa r.e. AG hat der Vorstand der BayWa AG beschlossen, das jetzige Sanierungskonzept frühzeitig anzupassen. Zu diesem Zweck wurde mit den finanzierenden Banken eine Standstill-Vereinbarung mit einer Laufzeit bis Herbst 2026 abgeschlossen. Die Vereinbarung soll einen strukturierten Prozess zur Überarbeitung des Sanierungskonzepts ermöglichen.
Vor dem Hintergrund des laufenden Prozesses zur Überarbeitung des Sanierungskonzeptes kann der Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2025 nicht innerhalb der gesetzlichen und börsenrechtlichen Fristen veröffentlicht werden. Die Veröffentlichung ist nach Abschluss der Überarbeitung des Sanierungskonzepts und nach Vorliegen eines entsprechenden Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers vorgesehen. Die Berichterstattung für das erste Quartal 2026 erfolgt daher in eingeschränktem Umfang und konzentriert sich insbesondere auf die Entwicklung der Umsatzerlöse.

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