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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BayWa: Erweiterung Kressbronn wird vorbereitet
Der ausgewiesene Umsatz im Obsthandel belief sich für die BayWa in Württemberg auf 56 Mio. Euro (Vorjahr 112 Mio. Euro). Im Vorgriff auf neue internationale Bilanzierungsvorschriften, die ab 2018 gelten, hat sich die BayWa entschieden, diese in der 2015 neu gegründeten BayWa Obst GmbH & Co. KG bereits von Anfang an anzuwenden. Aus diesem Grund ist der ausgewiesene Umsatz deutlich geringer als nach den bisherigen Bilanzierungsvorschriften. Jedoch belasteten die hohe Ernte 2014 das Geschäftsjahr im Obstbereich und entsprechend niedrige Preise bis weit in das Jahr 2015 hinein. „In der aktuellen Saison liegt das Preisniveau über dem Vorjahr, allerdings ist das Angebotsgefälle in Deutschland mit der großen Ernte im Norden und der unterdurchschnittlichen Menge im Süden spürbar“, so Carolin Metzger, Agrarreferentin für Obst. Der internationale Obstmarkt steht dabei weiterhin unter dem Einfluss des russischen Import-Embargos. So suchten sich etwa große Exporteure wie Polen und die Türkei neue Handelsziele. Durch eine breitere Aufstellung in Sortiment und Vermarktung stärkt die BayWa die Widerstandsfähigkeit ihres Obstgeschäfts – etwa durch die Akquisition des Unternehmens TFC Holland B.V., das tropische Früchte wie genussreife Mango und Avocado für den Einzelhandel anbietet. Gleichzeitig bemüht sich die BayWa intensiv, neue Märkte in Asien für ihre Produzenten zu erschließen. Hier bestehen für deutsche Exporteure jedoch in vielen Ländern nach wie vor Handelshemmnisse.
Zur weiteren Stärkung des Obstgeschäfts wird die BayWa 2016 in Württemberg rund 3 Mio. Euro investieren. Außerdem wird die Erweiterung des Obstgroßmarktes in Kressbronn vorbereitet, die bis 2018 realisiert werden soll. (baywa)

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