- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Bayern: Überdurchschnittliche Kirschener...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bayern: Überdurchschnittliche Kirschenernte zu erwarten
Die milden Temperaturen im Frühjahr sowie das Fehlen relevanter Spätfröste zur Blütezeit lassen auf eine vielversprechende Saison für die Obstbauern schließen. Die aktuellen Hektarerträge liegen bei Süßkirschen im Durchschnitt bei 48,7 Dezitonnen und bei Sauerkirschen bei 30,2 Dezitonnen. Im Sechsjahresvergleich der Jahre 2020 bis 2025 übertreffen die Hektarerträge 2026 bei Süßkirschen den Mittelwert von 38,0 Dezitonnen deutlich, während die Sauerkirschen weiterhin klar unter dem langjährigen Durchschnitt von 50,8 Dezitonnen bleiben.
Fürth. Wie das Fachteam des Bayerischen Landesamtes für Statistik mitteilt, wird im Jahr 2026 in Bayern eine gute Kirschenernte von rund 28.300 Dezitonnen (dt) erwartet. Nach dem schwierigen Erntejahr 2024 (15.353 dt) konnte bereits im Jahr darauf mit 24.193 dt wieder eine durchschnittliche Ernte eingefahren werden. Für 2026 wird nun eine weitere Steigerung der Erntemenge um rund 4 100 Dezitonnen bzw. 17,1% erwartet.
Witterung begünstigt Süßkirschen – Sauerkirschen noch unsicher
Aus den Meldungen der Obstberichterstatter beim Fachteam der Statistiker geht hervor, dass die Erntemenge bei Süßkirschen in diesem Jahr voraussichtlich hoch ausfallen wird. Für Süßkirschen wird eine Menge von rund 26.500 Dezitonnen erwartet. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies bei den Süßkirschen einer Erntesteigerung um 29,5% (rund 6.000 dt). Bei den Sauerkirschen hingegen zeichnet sich aktuell ein Rückgang von 51,4% (rund 1.900 dt) ab. Es werden lediglich rund 1.800 Dezitonnen prognostiziert. Da die Reifezeit der Sauerkirschen später einsetzt, kann sich diese Einschätzung im weiteren Verlauf jedoch noch spürbar verändern. Insgesamt liegt die Kirschenernte mit rund 28.300 Dezitonnen damit um 17,9% (rund 4.300 dt) über dem Mittelwert der vergangenen sechs Jahre (2020 – 2025: 24.018 dt).
Deutliche Ertragsunterschiede zwischen Süß- und Sauerkirschen
Entsprechend den günstigen klimatischen Bedingungen in diesem Jahr fällt der durchschnittliche Hektarertrag bei Süßkirschen nach ersten Annahmen mit 48,7 Dezitonnen vergleichsweise hoch aus. Bei Sauerkirschen liegt der geschätzte Hektarertrag derzeit bei nur 30,2 Dezitonnen. Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2025 liegen die Süßkirschen damit um 28,1% über dem Mittelwert von 38,0 dt/ha, während die Sauerkirschen um 40,6% unter dem langjährigen Durchschnitt von 50,8 dt/ha bleiben.
Die erste Schätzung liefert Näherungswerte zur bayerischen Kirschenernte 2026. Das endgültige Ergebnis für Süß- und Sauerkirschen liegt im September 2026 vor.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.