Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Bayern: Start regionaler Erdbeeren

Wer Wert auf Nachhaltigkeit legt und guten Gewissens die süße Frucht genießen möchte, der wartet sehnlich auf die kommenden Monate und kauft oder pflückt selbst bayerische Erdbeeren. Liegen nur wenige Tage zwischen dem Pflücken und dem Verzehr, verführt die regionale Erdbeere mit maximaler Frische, bestem Geschmack und hohen Nährstoffgehalten.

Die süße Zeit beginnt. Bild: GABOT.

Die rote Power-Frucht hat viel zu bieten! Erdbeeren enthalten pro 100 g mehr Vitamin C als Zitronen oder Orangen. Eine Portion (ca. 150 g) Erdbeeren deckt fast den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Die gesunden Früchtchen punkten darüber hinaus mit nennenswerten Mengen an den Vitaminen Folat, B1 und K sowie den Spurenelementen Zink, Kupfer und Mangan. Mit etwa 32 Kilokalorien pro 100 Gramm sind Erdbeeren sehr energiearm und gleichzeitig reich an sekundären Pflanzenstoffen, die vor verschiedenen Erkrankungen schützen können.

Neben den gesundheitlichen Aspekten, erfüllt die bayerische Erdbeere weitere Kriterien. „Beim Anbau gilt die Prämisse „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“ hinsichtlich des Pflanzenschutzes und der Düngung“, sagt Karl-Ludwig Rostock, Präsident des Bayerischen Erwerbsobstbauverbandes. Gut durchdacht sind die Sortenauswahl und die regions- wie betriebsangepasste Anbaumethoden. All diese Aspekte vereinen sich im Begriff des integrierten Pflanzenbaus.

Manch einer mag die Erdbeere ganzjährig verzehren und greift dabei überwiegend zu importierter Ware. Der spanische Süden, wo die Erdbeeren angebaut werden, ist trocken und heiß. Damit verursacht er wesentlich höhere Wassermengen für die Bewässerung der Kultur, als es hier notwendig wird. Das Wasser in Form von Erdbeeren viele Kilometer nach Deutschland zu transportieren, ist sicher nicht nachhaltig!
In Bayern werden auf knapp 1.800 ha Erdbeeren angebaut. Schauen Sie doch mal am nächsten Erdbeerstand vorbei und tun was für ihre Gesundheit und die regionale Landwirtschaft. Das Warten lohnt sich und macht die jährliche Vorfreude auf die Erdbeersaison nur noch größer. (BBV)

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