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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bayern: Standort Weihenstephan gestärkt
Das bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und die Technische Universität München haben eine neue Zielvereinbarung geschlossen. Dadurch sollen die Agrar- und Gartenbauwissenschaften am Standort Weihenstephan gestärkt und weiterentwickelt werden. „Wissenschaftsministerin Prof. Marion Kiechle, TU-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann und Dekan Prof. Thomas Becker setzen damit ein starkes und deutliches Zeichen für den Wissenschaftsstandort Weihenstephan“, sagt der bayerische Bauernpräsident Walter Heidl.
In Bayern sind mehr als ein Drittel der deutschen land- und forstwirtschaftlichen Betriebe angesiedelt Die Zukunftssicherung der Agrar- und Gartenbauwissenschaften ist für den Bayerischen Bauernverband und die gesamte bayerische Agrarwirtschaft deshalb ein zentrales Anliegen. „Digitalisierung, globaler Handel, die Sicherung der Welternährung, die nachhaltige Bewirtschaftung von Flächen sowie Biodiversität und Klimaschutz stellen enorme Herausforderungen an die Land- und Forstwirtschaft“, so Heidl. „Um den gesellschaftlichen Aufgaben und ökonomischen Ansprüchen gerecht werden zu können, müssen innovative Ansätze in der Nahrungsmittelproduktion mit verantwortungsvollem Handeln und Denken kombiniert werden. Dafür nötig sind die entsprechenden Forschungen, gepaart mit einem attraktiven und praxisbezogenen Studien- und Ausbildungsangebot.“
Der Bayerische Bauernverband sei deshalb stolz darauf, dass in Weihenstephan Wissenschaft, Forschung und Praxis interdisziplinär und global vernetzt denken und arbeiten, um Lösungen für die Anforderungen der Zukunft zu finden. Gemäß der neuen Zielvereinbarung wird die „TUMagrar Zukunftswerkstatt“ als innovativer Think Tank zukunftsorientierte Themen der Land- und Forstwirtschaft wissenschaftlich begleiten. Gleichzeitig wird mit dem „World Agricultural Systems Center - Hans Eisenmann-Forum“ ein Institut etabliert, das international wettbewerbsfähig ist und die Kooperation der am Campus Weihenstephan vertretenen Einrichtungen intensiviert und auf die Vernetzung von Forschung und Praxis hinwirken kann.
„Nicht nur die Land- und Forstwirtschaft, sondern das gesamte Agribusiness in Bayern ist auf herausragende und universitär ausgebildete Fachkräfte angewiesen“, betont Bauernpräsident Heidl. Weihenstephan gilt mit seinem universitären Angebot bereits jetzt als herausragende Talentschmiede und Herkunftsort vieler Experten. Insbesondere die Agrarökonomie ist aus Sicht der Agrarwirtschaft ein elementares und unverzichtbares Studienangebot. „Der Bayerische Bauernverband setzt sich nachdrücklich für die zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Agrarwissenschaften ein und sieht die neue Zielvereinbarung als entscheidende Investition in eine zukunftsfähige Agrar- und Gartenbauwissenschaft. Wir freuen uns darauf, die Forschung und Entwicklung in Weihenstephan weiterhin unterstützen und begleiten können.“ (Quelle: BBV)

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