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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bayern: Spatenstich für Landesgartenschau 2028 in Donauwörth
"Wir starten heute ein Projekt, das Donauwörth über Jahrzehnte prägen wird. Wir legen den Grundstein für eine grünere, lebenswertere und klimafeste Stadt. Die Landesgartenschau Donauwörth bringt unter dem Motto 'Natur. Verbunden.' mehr Grün in die Stadt. Damit schafft sie einen dauerhaften Mehrwert für Mensch, Natur und Umwelt. Sie vernetzt Grünräume, erhöht die Lebensqualität und stärkt die Klimaresilienz und Artenvielfalt. In Donauwörth ziehen alle an einem Strang: die Stadt, die Landesgartenschaugesellschaft, die Behörden und viele Partner. Ich gratuliere allen Beteiligten, die die Herausforderung mit Mut, Entschlossenheit und großem Engagement angenommen haben und das Projekt gemeinsam mit Tatkraft vorantreiben." Die Landesgartenschau Donauwörth 2028 wird die 40. Gartenschau in Bayern sein – die erste Gartenschau fand 1980 in Neu-Ulm statt. Grund für die kurze Zeitspanne zwischen Spatenstich und Eröffnung ist der Rücktritt der Stadt Penzberg von der Ausrichtung der Landesgartenschau 2028 und die anschließende spontane Zusage Donauwörths.
Die Landesgartenschau Donauwörth erstreckt sich über 165 Veranstaltungstage und lädt zu rund 3.000 geplanten Veranstaltungen ein. Auf dem 27 Hektar umfassenden Gartenschaugelände entsteht ein dichter Grüngürtel quer durch Donauwörth, der über die Gartenschauveranstaltung hinaus bestehen bleibt. Rund 1.000 neue Bäume sollen dafür gepflanzt werden, davon allein 227 im Donaupark. Blühwiesen, extensive Magerrasen und Staudenpflanzungen ergänzen das Konzept. Fünf Kilometer neue Radwege und sechs neue Brücken werden gebaut.
In den Wörnitzauen sollen naturnah gestaltete Uferbereiche vielfältige Lebensräume für Tiere und Pflanzen bieten. Der Donaupark – bislang ein großer Parkplatz – wird zu einem klimaangepassten Freiraum weiterentwickelt. Von besonderer Bedeutung ist zudem die Anbindung der neu entstehenden Parkanlage im Alfred-Delp-Quartier. Durch durchgängige Grün- und Wegeverbindungen entsteht für Fußgänger und Radfahrer ein zusammenhängendes Netz aus Natur- und Erholungsräumen. Die Landesgartenschau Donauwörth wird vom Umweltministerium mit insgesamt maximal 8,9 Mio. Euro aus Landes- und EU-Mitteln gefördert. Für die Durchführung der Gartenschau gibt es weitere Landesmittel in Höhe von 1 Mio. Euro.
Insgesamt kamen seit 1980 über 26 Mio. Besucher zu den Landesgartenschauen, 557 Hektar neu geschaffene dauerhafte Grün- und Erholungsflächen sind entstanden und knapp 90 Mio. an Fördermitteln des Freistaats Bayern und zusätzlich über 35 Mio. EU-Mittel geflossen.
Die nächste Landesgartenschau findet 2027 in Bad Windsheim statt. Die Landesgartenschauen nach 2028 sind vergeben an Günzburg (2029), Nürnberg (2030), Schrobenhausen (2031) und Langenzenn (2032). (stmuv)

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