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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bayern: Spargelsaison läuft gut an
Nun ist die bayerische Spargelsaison auch offiziell eröffnet. Landwirtschaftsminister Brunner hat am 7. April auf dem Viktualienmarkt in München symbolisch den "ersten" Spargel gestochen.
"Die Witterung meint es heuer sehr gut mit den heimischen Spargelbauern", sagt Theo Däxl, Referent für Obst und Gemüse im Bayerischen Bauernverband. Bereits seit Mitte März und damit gut zwei bis drei Wochen früher als normal, kann Spargel auch ohne künstliche Heizung angeboten werden. Besonders das kalte und verregnete Vorjahr hat den Spargelbauern viel Sorge bereitet. Da wollte der Spargel einfach nicht richtig wachsen. Die Spargelsaisoneröffnung musste sogar um zwei Wochen nach hinten verschoben werden. Zudem waren im vergangenen Jahr auch der Mai und der Juni viel zu kalt und viel zu nass.
Heuer sieht die Situation ganz anders aus. Die warme Witterung ist für den Spargel äußerst günstig. Obwohl die Natur allgemein unter der Trockenheit leidet, bekommen die Spargelpflanzen mit ihren tiefen Wurzeln derzeit noch genügend Nachschub an Wasser.
Auf rund 2.300 Hektar kann heuer bayernweit das weiße Gold geerntet werden. Die Spargelbauern rechnen, dass bei anhaltend günstiger Witterung das Vorjahr mit einer Spargelernte von 14.000 Tonnen heuer deutlich übertroffen werden kann. Die Spargelliebhaber können sich daher für die nächsten zwei Monate auf viel schmackhaften Spargel aus Abensberg, Schrobenhausen, Aichach, Straubing, Franken oder aus einem der vielen kleinen bayerischen Anbaugebiete freuen.
Neben dem Angebot im Lebensmittelhandel oder auf den Wochenmärkten ist in Bayern v. a. die Direktvermarktung ab Feld, Hofladen oder Verkaufsstand besonders beliebt. Denn besonders beim Edelgemüse Spargel achten die Verbraucher darauf, wo die Stangen herkommen. (BBV)

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