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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bayern: Niedrige Hektarerträge bei Erdbeeren und Spargel
Die Gemüsevorerhebung (inkl. Erdbeeren) liefert erste Aussagen zur Spargel- und Erdbeerernte. Endgültige Daten werden nach Abschluss der im Herbst stattfindenden Gemüseerhebung veröffentlicht.
Nach den Ergebnissen der Gemüsevorerhebung werden bayernweit im Jahr 2019 pro Hektar 64,9 Dezitonnen Erdbeeren im Freiland geerntet. Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik ist der Hektarertrag im Vergleich zum Vorjahr um 12,5% (74,2 Dezitonnen pro Hektar) und im langjährigen Vergleich um 10,0% (72,2 Dezitonnen pro Hektar) niedriger ausgefallen. Insgesamt ist bei Erdbeeren im Freiland und unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen von einer Erntemenge von rund 97.300 Dezitonnen auszugehen. Dies sind 17,4% weniger als im Jahr 2018 (117.700 Dezitonnen) bzw. 18,4% weniger im Vergleich zum langjährigen Mittel (119.200 Dezitonnen).
Auch der Hektarertrag des Spargels bleibt mit 53,6 Dezitonnen hinter den Erwartungen zurück. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Hektarertrag 20,9% (67,8 Dezitonnen pro Hektar) und im Vergleich zum langjährigen Mittel um 17,4% (64,9 Dezitonnen pro Hektar) niedriger. Die diesjährige Erntemenge von Spargel beträgt rund 168.500 Dezitonnen und liegt somit um 27,8% unter dem Vorjahreswert (233.500 Dezitonnen) bzw. um 10,0% unter dem langjährigen Mittel (187.200 Dezitonnen).

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