Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Bayern: Neue Förderung für Boden- und Gewässerschutz

Mit einer neuen Maßnahme des Kulturlandschaftsprogramms will Landwirtschaftsminister Helmut Brunner den Boden- und Gewässerschutz in Bayern weiter voranbringen.

Wie Brunner in München mitteilte, wird künftig in den aktuell rund 30 Projektgebieten der Initiative „boden:ständig“ die Anlage von Struktur- und Landschaftselementen gefördert.

„Wir honorieren damit das freiwillige Engagement der Landwirte für den Gewässer- und Bodenschutz und gleichen auch den Aufwand und die finanziellen Nachteile aus“, sagte der Minister. Gefördert werden die investiven Kosten zur Anlage der Landschaftselemente – beispielsweise begrünte Abfluss- oder Rückhaltemulden – sowie die Ausgaben zur Vorbereitung und Abwicklung.

Darüber hinaus wird die Bereitstellung der Fläche fünf Jahre lang mit jeweils 25 Euro pro 100 Quadratmeter gefördert. Brunner: „Damit bleiben die Flächen in den Händen der Landwirte.“ Die Anträge zur neuen Förderung können ab sofort bei den Ämtern für Ländliche Entwicklung gestellt werden.

Die Initiative „boden:ständig“ der Verwaltung für Ländliche Entwicklung hat zum Ziel, in den Projektgebieten gemeinsam mit Landwirten und Kommunen wirksamen Boden- und Gewässerschutz umzusetzen. „Das Kernelement und Erfolgsrezept unserer Initiative ist das Prinzip der Freiwilligkeit“, so der Minister.

Die Bürgerinnen und Bürger in den einzelnen Regionen werden bei ihrem aktiven Engagement zum Schutz der natürlichen Ressourcen unterstützt. Mittlerweile gibt es im Rahmen der Initiative bayernweit rund 30 Projektgebiete in allen Regierungsbezirken. Nähere Informationen zu „boden:ständig“ und den einzelnen Projekten sind im Internet unter www.boden-staendig.eu zu finden. Einzelheiten zur neuen Förderung gibt es im Förderwegweiser unter www.landwirtschaft.bayern.de. (agrar-PR)

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