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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bayern: Ministerin Kaniber würdigt neue Gärtner-Elite
103 frischgebackene Gärtnermeisterinnen und -meister nahmen ihre Meisterbriefe aus den Händen der bayerischen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber entgegen – darunter beeindruckende 77% aus dem Garten- und Landschaftsbau (GaLaBau). Die jährliche Meisterfeier des bayerischen Gartenbaus war erneut Höhepunkt für eine Branche, in der Wachsen und Gedeihen nicht nur auf Pflanzen beschränkt ist.
Dietmar Lindner, Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern (VGL Bayern), begrüßte über 400 Gäste zu den Feierlichkeiten und lobte die Absolventinnen und Absolventen als „Träger einer stolzen Tradition und gleichzeitig Gestalter der Zukunft". Mit Blick auf die Landesgartenschau sagte er: „Gärten und Parks sind nicht nur schön, sie sind Lebensräume – und unsere Meister tragen täglich dazu bei, sie zu gestalten und zu bewahren.“ Auch Bürgermeister Sandro Bauer wies auf die positive Entwicklung seiner Stadt hin: „Mit der Landesgartenschau hat Furth im Wald ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Mein Dank gilt allen, die mit ihrer Arbeit diese grüne Visitenkarte mitgestaltet haben.“
In ihrer Festrede betonte Staatsministerin Kaniber den Stellenwert des Meistertitels: „Der Meister-brief ist ein Qualitätssiegel und beste Voraussetzung für ein weiterhin erfolgreiches Berufsleben. Damit gehören Sie zur Spitze des bayerischen Gartenbaus.“ Zudem hob die Ministerin die Bedeutung der Branche hervor: „33.000 Unternehmen erwirtschaften jährlich rund 10 Mrd. Euro Wertschöpfung im Freistaat und beschäftigen 84.000 Mitarbeiter. Damit ist der Gartenbau ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und eine stabile Säule unserer Agrarwirtschaft.“
Für Gänsehautmomente sorgte die zeremonielle Freisprechung durch Hermann Berchtenbreiter. Der Präsident des Bayerischen Gärtnerei-Verbandes entließ die Meisterinnen und Meister offiziell aus ihrer Fortbildungszeit – symbolisch befreit, bereit für neue Aufgaben und Verantwortung. Anschließend überreichte die Ministerin die Meisterbriefe an die Experten. Die 16 besten Gärtnerinnen und Gärtner erhielten zusätzlich den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung sowie alle mit Wohn- oder Betriebssitz im Freistaat den mit 3.000 Euro dotierten Meisterbonus.
Die 103 Frauen und Männer verteilen sich auf vier verschiedene gärtnerische Fachrichtungen: Neben 79 GaLaBau-Meistern sind auch Spezialisten aus den Bereichen Zierpflanzenbau (14), Baumschule (8) und Staudengärtnerei (2) vertreten. Dass der hervorragende Ruf der bayerischen Fachschulen über die Landesgrenzen hinausreicht, beweisen 23 Personen aus fünf anderen Bundesländern, die die Bildungseinrichtungen besuchten.
Mehrere Talente stachen dabei besonders heraus: Ulrich Bühler vom städtischen Bauhof Traunreut, Maximilian Pfrang, der seine Ausbildung zum Gärtner beim Servicebetrieb Bau & Stadtgrün der Stadt Schweinfurt absolvierte, und Verena Alt von der Firma Pohl Gärten in Willmering bei Cham erzielten die besten Ergebnisse in den GaLaBau-Meisterprüfungen. Bei den Fachagrarwirten Baumpflege gab es ebenfalls Spitzenleistungen: Stefano Hofmann-Röckelein, Inhaber des gleichnamigen Baumpflege-Betriebs in Stegaurach bei Bamberg, und Joris Kubischta, Teamleiter beim Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen, zeigten, dass auch hoch oben in der Baumkrone echte Könner zu Hause sind. Sie wurden alle vom VGL Bayern mit Ehrenurkunden und Sonderpreisen ausgezeichnet.

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