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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bayern: Meisterbriefe im Gartenbau überreicht
Auch in den "grünen Berufen" ist die Meisterurkunde ein sehr beliebter, häufig angestrebter Abschluss. Sie bescheinigt neben fachlichem Können auch Kompetenz in Bereichen wie Unternehmens- und Mitarbeiterführung. Außerdem verbrieft sie die fachliche Eignung zum Ausbilden von Berufsnachwuchs. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber überreichte heute in der Park-Arena auf dem Gelände der Gartenschau 25 Gärtnerinnen und 78 Gärtnern ihre Meisterbriefe. Die 16 Jahrgangsbesten, darunter auch zwei Fachagrarwirte Baumpflege, erhielten zudem den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung in Form einer Urkunde nebst Medaille. Zudem erhalten alle Absolventen mit Wohn- oder Betriebssitz in Bayern, den sogenannten Meisterbonus der Bayerischen Staatsregierung. Dieser Bonus – eine finanzielle Anerkennung für die bestandene Meisterprüfung oder eine vergleichbare Fortbildungsprüfung in Höhe von derzeit 3.000 Euro – wird vom Freistaat seit September 2013 ausgereicht.
"Die Meisterbriefe, die die Absolventen der beiden gartenbaulichen Fachschulen in Landshut und Veitshöchheim bekommen haben, sind der verdiente Lohn für hohe Einsatzbereitschaft. Die frisch gebackenen Gärtnermeisterinnen und -meister haben sich damit optimale Voraussetzungen für ein erfolgreiches Berufsleben erarbeitet. Denn ein Meistertitel ist der krönende Abschluss einer anspruchsvollen Ausbildung. Er attestiert exzellentes Fachwissen", sagte Kaniber bei der feierlichen Verleihung. Die Ministerin bat die Absolventen zudem, ihr Wissen weiterzugeben und sich selbst in der Ausbildung zu engagieren: "Geben Sie neben Ihrem Wissen vor allem auch Ihre Begeisterung für den Beruf an die nächsten Generationen weiter. Nachwuchswerbung durch die Profis selbst ist für die Betriebe heute unabdingbar."
In diesem Jahr kommen 79 der neuen Meisterinnen und Meister aus dem Garten- und Landschaftsbau, 14 aus dem Zierpflanzenbau, acht aus dem Bereich Baumschule sowie zwei Staudengärtner. Und nachdem die gartenbaulichen Fachschulen des Freistaates auch außerhalb der weiß-blauen Grenzen einen ausgezeichneten Ruf genießen, stammen 23 der Absolventen heuer aus anderen Bundesländern: unter anderem aus Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.
Gerade in Zeiten des Klimawandels gewinnen Gärten und Gartenanlagen enorm an Bedeutung, zum Beispiel als kühlende Oasen. Deshalb seien fundierte gartenbauliche Kenntnisse heutzutage besonders wichtig, so Staatsministerin Kaniber: "Meine herzliche Bitte an die neuen Gärtnermeisterinnen und -meister: Engagieren Sie sich in unseren Städten und Gemeinden. Zeigen Sie den Bürgerinnen und Bürgern, wie sie ihre Umgebung trotz Klimawandels lebenswert gestalten können. Beim Anlegen neuer Gärten sollten Pflanzen im Vordergrund stehen, nicht Steine, damit Insekten und Vögel ein Zuhause finden. Dass das Thema insgesamt für die Bürger von großem Interesse ist, zeigt sich täglich an den Besucherzahlen unseres Klimawandelgartens am Landwirtschaftsministerium in München."

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