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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bayern: Jetzt Förderanträge für Agroforststreifen stellen
Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber betont: "Agroforst verbindet landwirtschaftliche Produktion mit Klima- und Ressourcenschutz. Bayern gehört zu den wenigen Bundesländern, die ihre Betriebe bei der freiwilligen Anlage solcher Systeme finanziell unterstützen. Damit schaffen wir Anreize statt neuer Vorgaben." Bei Agroforstsystemen kombinieren Landwirte Ackerbau oder Tierhaltung mit Gehölzstreifen auf derselben Fläche. In vielen Teilen der Welt gehören solche Systeme seit Langem zur Landnutzung, in Deutschland sind sie bislang noch die Ausnahme. Dabei können sie dazu beitragen, die Folgen des Klimawandels abzumildern: Die Gehölze schützen vor Verdunstung und Erosion, fördern die CO₂-Bindung im Boden und können sich positiv auf die Artenvielfalt auswirken. "Wir schreiben unseren Betrieben nicht vor, wie sie wirtschaften sollen – wir eröffnen ihnen neue Möglichkeiten. Agroforst kann auf passenden Flächen Landwirtschaft, Klimaanpassung und Bodenschutz miteinander verbinden. Wer sich dafür entscheidet, unterstützen wir mit bis zu 65% der Nettokosten", betont Kaniber.
Die Förderung ist zudem so ausgestaltet, dass Betriebe für den anschließenden Erhalt der angelegten Agroforststreifen jährliche Zahlungen der Europäischen Union über die sogenannten Öko-Regelungen beantragen können. Bis zum 30. September können Betriebe ihre Förderanträge bei den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten einreichen. Dort erhalten Interessierte auch weitere Informationen und Beratung.


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