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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bayern: Herausforderung neuer Krankheiten in Kartoffeln bewältigen
Auch im Kartoffelanbau können sie große Schäden verursachen. Übertragen werden sie von der Schilf-Glasflügelzikade. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus gibt nun für ein weiteres Forschungsprojekt grünes Licht. Dieses trägt den Titel "Möglichkeiten der Qualitätssicherung bei Auftreten von SBR und Stolbur" und bezieht sich erneut auf Kartoffeln. Die Fördersumme beträgt 535.600 Euro.
"Somit investiert der Freistaat aktuell allein über 1 Mio. Euro, damit die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft in den kommenden drei Jahren mit Schlagkraft und Effizienz Antworten auf die drängendsten Fragen der Kartoffelanbauer in Zusammenhang mit den neu aufgetretenen bakteriellen Pflanzenkrankheiten SBR und Stolbur entwickeln kann.", so Staatsministerin Kaniber und weiter: "Aber nur wenn sich auch andere Bundesländer und der Bund ebenfalls mit großem Einsatz einbringen und alle Aktivitäten bundesweit gut abgestimmt werden, wird es gelingen, Antworten zu finden, die die Praxis dringend braucht. Dabei müssen Lösungen im gesamten Anbausystem gesucht werden, von der Sortenwahl über die Fruchtfolgeanpassung bis hin zum Pflanzenschutz als letzte Möglichkeit im Integrierten Anbau".
Bereits im September 2024 hatte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber Vertreter der Kartoffelanbauer und Verarbeiter zu einem Gespräch ins Ministerium eingeladen. Dabei informierte sie die Beteiligten, dass der Freistaat Bayern das Forschungsprojekt "Stolbur und SBR an Kartoffeln in Bayern: Krankheitsverlauf, Ertragswirkung und Anfälligkeit unterschiedlicher Sorten" mit 512.000 Euro fördert.

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