Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Bayern: Gute Apfelernte erwartet

Obwohl die Apfelernte in Bayern noch läuft, kann man schon jetzt davon ausgehen, dass heuer sowohl mengenmäßig sowie auch in qualitativer Hinsicht eine sehr gute Apfelernte eingebracht wird. Das teilte jetzt der Bayerische Bauernverband (BBV) mit. Die beim Verbraucher beliebten Sorten Elstar und Jonagold seien bereits geerntet, bei den späten Sorten wie Braeburn und Fuji laufe die Ernte hingegen regional gerade erst an. Bis Ende Oktober dürfte die um rund 10 Tage verspätete Ernte eingebracht sein.

 

Der Absatz leide zwar derzeit etwas unter der reichlichen Ernte aus den Klein- und Hausgärten, längerfristig rechneten die Obstbauern aber mit einer erfolgreichen Vermarktungssaison. „Die Lagerfähigkeit ist optimal, dem Verbraucher dürften also bis weit ins Frühjahr hinein Äpfel aus dem heimischen Anbau in ausreichenden Mengen und bester Qualität zur Verfügung stehen“, macht Theo Däxl, Experte für Obst und Gartenbau im Bayerischen Bauernverband (BBV) deutlich.

 

EU-weit werde es kein Überangebot geben. Die Verbraucherpreise im Lebensmittelhandel lägen nach Erhebungen der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMP), Bonn, Anfang Oktober rund 4% über dem Vorjahresniveau, je nach Sorte waren es zwischen 1 und 10%. Wenig lagerfähige Ware aus dem Ausland werde zum Teil billiger angeboten. Der Bayerische Bauernverband (BBV) rät deshalb, beim Kauf auf die „heimische Frische“ zu achten. (BBV)

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