- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Bayern: Gurkenernte läuft auf Hochtouren...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bayern: Gurkenernte läuft auf Hochtouren
Wie sich das kühle Frühjahr auf die Gesamterträge bei Gurken auswirkt wird, das kann Michaela Schaumberger, Referentin für Obst- und Gemüsebau beim Bayerischen Bauernverband, noch nicht bewerten. „Im Moment sind es mehr als 20% weniger Einlegegurken als zur gleichen Zeit im Vorjahr“, sagt sie. „Die Ernte wird sicher geringer ausfallen als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre, wie es aber am Ende genau aussehen wird, das ist noch nicht absehbar.“ Nicht zuletzt hänge es auch davon ab, wie sich das Wetter der kommenden Wochen entwickelt.
Heiße Tage und kalte Nächte sind fatal für die Einlegegurke. Hier würde nur das Kraut wachsen, nicht aber die Gurke. „Am besten wären warme Tage, warme Nächte und Wasser, denn dies benötigt die Gurke unbedingt, um ihr Wachstum zu beschleunigen.“
„Ungünstig sind im Moment die Nachttemperaturen unter 10 Grad. Optimal wären Temperaturen in der Nacht von 15 Grad“, so Schaumberger. Bewässert werden Einlegegurken in Bayern mit Bewässerungsschläuchen.
Die Gurkenernte dauert noch bis Mitte September an. (BBV)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.