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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bayern: Gärtner unterstützen Kanibers Öko-Strategie
Bei seinem Antrittsbesuch bei Agrarministerin Michaela Kaniber erklärte Hermann Berchtenbreiter, der neue Präsident des Verbands, heute die Unterstützung der bayerischen Öko-Strategie. „Der Gartenbau hat eine herausragende Bedeutung für die Versorgung unserer Bevölkerung mit regionalen Lebensmitteln. Deshalb freut mich dieser Beitritt ganz besonders. Auch als kompetenter Ansprechpartner und Ratgeber für urbanes Grün und den Lebensraum Garten spielen die Gärtner eine wichtige Rolle“, sagte die Ministerin.
Der Pakt für den ökologischen Landbau („Ökopakt“) ist damit auf 25 verschiedene Organisationen angewachsen. Er soll die Nachfrage nach heimischen Öko-Lebensmitteln steigern. Gemeinsames Ziel ist, diesen Bedarf künftig stärker aus regionaler ökologischer Produktion zu decken. Der Gärtnerei-Verband unterstützt seine Mitgliedsbetriebe auf dem Weg zu mehr Bioproduktion und Nachhaltigkeit. Ein Beispiel ist die Initiative „Natürlich mit Nützlingen“, ein Verfahren zur Minimierung des Einsatzes von chemischen Pflanzenschutzmitteln.
Im BGV haben sich rund 700 Gartenbaubetriebe aus dem Gemüse-, Zierpflanzen-, Stauden- und Friedhofsgartenbau zusammengeschlossen. Darunter sind Betriebe, die bereits nach zertifizierten Biokriterien produzieren und solche, denen sparsamer Ressourceneinsatz und Nachhaltigkeit wichtig sind, sowie Betriebe, die Handel mit fair produzierten Schnittblumen betreiben. Ministerin Kaniber sicherte bei dem Treffen den bayerischen Gärtnern und ihrem neuen Präsidenten ihre Unterstützung zu. Zukunftsthemen der Gärtnereibetriebe sind die Wasserverfügbarkeit in Trockenzeiten, die Torfreduktionsstrategie und CO2-Einsparung in der Produktion von Zierpflanzen. Berchtenbreiter war Ende September zum neuen Präsidenten des BGV gewählt worden (StMELF)

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