Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Bayern: Durchschnittlich gute Spargelsaison

Die Spargelsaison in Bayern wurde in diesem Jahr überwiegend positiv bewertet. Die meisten Erzeuger zeigten sich zufrieden mit den Ergebnissen der Ernte. Viel Sonne und etwas zu wenig Regen brachten im Endergebnis eine durchschnittliche Ernte ein.

Bilanz zur Spargelsaison: Bayerische Spargelbauern sind nach durchschnittlicher Ernte zufrieden. Bild: GABOT.

Ganz Bayern hat ein sonniges und warmes Frühjahr erlebt. Das mögen nicht nur die Menschen, auch der Spargel freut sich über ausreichend Licht und Wärme im Boden. „Etwas mehr Regen hätte es sein dürfen“, so Miriam Adel, Vorsitzende des Spargel-Erzeugerverband Franken, so wurden es am Ende Durchschnittserträge. Diese reichten aber auch völlig für die etwas rückläufige Nachfrage aus. Treue Kunden kamen auch dieses Jahr wieder regelmäßig in die Hofläden und Spargelstände, lediglich im Einzelhandel war die Nachfrage schwankend und fiel tendenziell etwas geringer aus.

Mit Sorgen Blicken die Anbauer auf die hitzige Diskussion um den Mindestlohn. Zum Erhalt des heimischen Produktionsstandorts begrüßen die Spargelanbauer eine Sonderregelung für die Landwirtschaft sehr und freuen sich über die Unterstützung des Bundeslandwirtschaftsministers, Alois Rainer. Bei einem  Mindestlohn von 15 Euro sehen sich deutlich mehr Betriebe gezwungen den Anbau einzustellen. 

Traditionell endet die Spargelsaison am 24. Juni, danach wird kein Spargel mehr gestochen. „Jetzt ist Pause angesagt. Nicht nur für die Betriebe, sondern in erster Linie für die Spargelpflanzen“, so Adel. Der Boden und die Pflanzen dürfen sich regenerieren und durch Photosynthese Energie speichern. „Diese Erholungsphase ist wichtig, damit die mehrjährigen Pflanzen kräftig wachsen und im nächsten Jahr wieder eine gute Ernte liefern können“, sagt Patrick Scharl, Referent für Obst- und Gartenbau beim Bayerischen Bauernverband.

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