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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bayern: Deutlicher Rückgang von Baumschulen 2025
Wie das Fachteam des Bayerischen Landesamtes für Statistik auf Basis der alle vier Jahre stattfindenden Baumschulerhebung mitteilt, wird in Bayern im Jahr 2025 eine Baumschulfläche von 1.349 Hektar (ha) bewirtschaftet. Das sind 106 ha bzw. 7,3% weniger als im Jahr 2021, als sich die genutzte Fläche noch auf 1.455 ha belief. Etwa 1,0% – also ca. 13 ha – entfallen auf Flächen in Gewächshäusern oder Flächen unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen. Dieses Verhältnis bleibt im Vergleich zu 2021 unverändert.
Durchschnittliche Betriebsgröße steigt, Freilandfläche dagegen sinkt
145 landwirtschaftliche Betriebe bewirtschaften im Jahr 2025 die bayerischen Baumschulflächen. Vor vier Jahren waren es noch 172 Betriebe. Das entspricht einem Rückgang um 27 Betriebe bzw. 15,7%. Die durchschnittliche Betriebsgröße steigt hingegen von 8 ha auf 9 ha - ein Plus von 12,5%.
Die Freilandfläche in Bayern beträgt im Jahr 2025 1.335 ha. Im Vergleich zu 2021 (1.330 ha) ist die Freilandfläche um 7,3% gesunken. 88 ha der aktuellen Freilandflächen entfallen auf den Bereich Containerpflanzen, die ganzjährig ausgepflanzt werden. Die Containerfläche zeigt sich im Vergleich zu 2021 (89 ha) nahezu konstant.
Ziersträucher und Bäume weiterhin wichtigste Kulturgruppe
Die Baumschulkulturen umfassen Ziersträucher und Bäume, Heckenpflanzen, Forstpflanzen, Obstgehölze, Rosen und sonstige Kulturen wie beispielsweise Nadelgehölze zur Anzucht von Weihnachtsbäumen.
Mit 526 ha entfallen 39,4% der Freilandfläche auf die Anzucht von Ziersträuchern und Bäumen – die wichtigste Kulturgruppe in Bayerns Baumschulen. Besonders gefragt innerhalb dieser Kategorie sind Laub- und Nadelbäume für Alleen, Straßen und Parks, deren Fläche um 3 ha auf jetzt 271 ha gestiegen ist. Danach folgen die Kulturen für die Anzucht von Heckenpflanzen mit 246 ha und für die Anzucht von Forstpflanzen mit 133 ha.
Regionaler Überblick: Größte Veränderung in Unterfranken
Die größte Baumschulfläche befindet sich mit 385 ha und 34 Baumschulbetrieben in Schwaben. Das sind 28,5% der gesamtbayerischen Baumschulfläche. Knapp dahinter finden sich die 45 oberbayerischen Betriebe mit 382 ha (28,3%).
In Unterfranken gibt es nur noch 7 Betriebe mit 19 ha (1,4%) Baumschulfläche. Gleichzeitig verzeichnet diese Region die deutlichste Veränderung im Vergleich zu 2021: Die Zahl der Betriebe sank um 58,8% und die bewirtschaftete Fläche verringerte sich um 69,5%.

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