Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Bayern: Delegation der Gartenbauverbände zum Austausch im Ministerium

Die bayerischen Gartenbauverbände haben Agrarministerin Michaela Kaniber einen blumigen Gruß überreicht.

Valentins-Blumengrüße für Agrarministerin Kaniber. Bild: Stefanie Büchl/StMELF.

Traditionell nutzen die Vertreter der Verbände die Zeit vor dem Valentinstag, um mit der Ministerin aktuelle Herausforderungen ihrer Branche zu besprechen. 

"Bayerns Gärtnerinnen und Gärtner sollten ihre Arbeitskraft eigentlich vorrangig in den Gewächshäusern oder bei Kundengesprächen verbringen. Stattdessen sitzen sie viel zu lange am Schreibtisch. Daher müssen neue Vorgaben, die zumeist von der EU und dem Bund kommen, zuerst auf Praxistauglichkeit und Wirksamkeit geprüft werden. Nur so können wir bürokratische Hürden frühzeitig vermeiden", forderte die Ministerin. Wie die übrige Agrarbranche leiden auch Bayerns Gartenbaubetriebe zunehmend unter der steigenden Bürokratie. Dem will die Bayerische Staatsregierung entgegenwirken. Dabei soll auch der kürzlich von der Staatsministerin einberufene Praktikerrat helfen. Ihm gehören auch Vertreter des bayerischen Gartenbaus an.

Die Ministerin unterstrich die hohe Bedeutung der Gärtnereibetriebe. "Pflanzenreiche Umgebungen haben nachweislich positive Auswirkungen auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Die Arbeit der Gärtner ist deshalb unverzichtbar. Mit Bäumen, Stauden, Gemüse und Zierpflanzen tragen sie aktiv zu einer bunteren Welt bei", so die Ministerin. Kaniber appellierte an die Verbraucher, die Blumengrüße bei heimischen Gärtnereien einzukaufen und so die regionalen Unternehmen zu unterstützen. Passend zum Valentinstag bieten die bayerischen Gartenbaubetriebe aktuell eine Vielzahl an blumigen Frühlingsboten an. Die ersten zarten Blüten und das frische Grün erfreuen jeden und sind ein Zeichen von Wertschätzung und Zuneigung.

Die anwesenden Verbände Bayerischer-Gärtnereiverband (BGV), Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern (VGL Bayern) und Bund deutscher Baumschulen (BdB) Landesverband Bayern repräsentieren insgesamt knapp 4.000 bayerische Unternehmen mit Schwerpunkt auf der Erzeugung von Gemüse, Zierpflanzen, Gehölzen, der Friedhofsgärtnerei und dem Garten- und Landschaftsbau. (StMELF)

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