Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Bayern: Corona-Soforthilfen erneut ausgeweitet

Kaniber erweitert Bayerns Corona-Soforthilfen: "Damit helfen wir unseren Gärtnereibetrieben".

Die bayerische Staatsministerin Michaela Kaniber. Bild: StMELF.

Auf Initiative von Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber wird die bayerische „Corona-Soforthilfe“ auch auf landwirtschaftliche Betriebe ausgeweitet, die mehr als zehn Mitarbeiter beschäftigen. „Damit können wir jetzt auch größeren Gartenbaubetrieben und landwirtschaftlichen Unternehmen, die um ihre Existenz fürchten, helfen“, sagte Kaniber. Landwirtschaftliche Betriebe mit mehr als zehn Mitarbeitern waren bisher durch alle staatlichen Auffangnetzte gefallen. „Jetzt haben wir dieses Manko ausgeglichen“, sagte Kaniber, die sich am 1. April mit einem Brandbrief in dieser Sache an Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger gewandt hatte.

Nach Schätzungen des Landwirtschaftsministeriums gibt es in Bayern rund 1.500 landwirtschaftliche Gärtnereibetriebe, die mehr als 10 Mitarbeiter beschäftigen. Diese kamen weder bei den Soforthilfen des Bundes noch im bayerischen Programm für bis zu 250 Beschäftigte zum Zug. Zu diesen Betrieben gehören zum Beispiel Zierpflanzen-Produzenten, die große Stückzahlen für den Handel produzieren oder große Gemüseanbaubetriebe, die den Frischmarkt oder die Verarbeitungsindustrie beliefern. „In der Bewältigung der Corona-Krise hat Bayern frühzeitig Hilfen aufgelegt, die hervorragend angenommen werden. Durch die erneute Ausweitung der Hilfen sorgen wir dafür, dass keiner auf der Strecke bleibt. Jeder Betrieb ist uns wichtig“, sagte Kaniber.

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