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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bayern: Christbäume aus heimischem Anbau
Zwei Minister greifen zur Säge: Forstministerin Michaela Kaniber und Staatsminister Dr. Florian Herrmann eröffneten jetzt offiziell die bayerische Christbaumsaison in Mauern im nördlichen Landkreis Freising. „Zu einem bayerischen Weihnachtsfest gehört auch ein Christbaum aus Bayern. Bäume, die aus der Region kommen, haben keine langen Transportwege hinter sich. Sie werden frisch geschnitten und haben auch eine Topqualität. Das ist gut für die Umwelt und sorgt für lange Freude am Weihnachtsfest“, so Kaniber. So bleibe die Wertschöpfung in der Region, Arbeitsplätze im ländlichen Raum werden gesichert und klimaschädliche Ferntransporte können vermieden werden, wie die Ministerin bilanzierte. Schon heute stammen 80% der in Bayern verkauften Christbäume aus dem Freistaat.
Christbäume aus Bayern sind durch eine goldrote Banderole mit der Aufschrift „Bayerischer Christbaum“ des Vereins Bayerische Christbaumanbauer gut zu erkennen. Darüber hinaus werden auch heuer wieder Bäume mit dem Siegel „Geprüfte Qualität - Bayern“ angeboten. Bei Christbäumen mit diesem Siegel ist die bayerische Herkunft staatlich geprüft. Zudem müssen weitere Produktionsstandards eingehalten werden. So dürfen diese Bäume frühestens am 10. November geschnitten und die letzten drei Jahre nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt werden.
Im Freistaat werden jährlich rund 4 Mio Christbäume verkauft, der Großteil stammt aus eigens dafür angelegten Kulturen. Die Nordmanntanne ist seit Jahren der mit Abstand beliebteste Baum, gefolgt von der Blaufichte. Trotz erheblich gestiegen Produktionskosten sind bayerische Christbäume nach wie vor preiswert. Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr nur leicht gestiegen. Der Meter Nordmanntanne liegt dieses Jahr zwischen 20 und 25 Euro. (StMELF)

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