Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Bayern: Bundesratsinitiative für Mehrgefahrenversicherung

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber will bayerische Landwirte besser gegen Klima-Risiken absichern.

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber will nun die Absicherung der Bauern gegen Klima- und Wetter-Risiken verbessern. Bild: StMLF Bayern.

Bayerns Landwirte leiden zunehmend unter dem Klimawandel und den damit verbundenen Wetterextremen. Dürre, Starkregen, Spätfröste und Stürme können zu wirtschaftlichen Schäden führen, die existenzgefährdend sind. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber will nun die Absicherung der Bauern gegen Klima- und Wetter-Risiken verbessern. Denn die bestehenden Versicherungsangebote sind nicht ausreichend. Kaniber beantragt am Freitag im Bundesrat zusammen mit Baden-Württemberg die Einführung einer staatlich geförderten und steuerlich begünstigten Mehrgefahrenversicherung. „Ziel muss sein, faire und ausgewogene Rahmenbedingungen zu schaffen, die es landwirtschaftlichen Betrieben erleichtert, eigenverantwortlich Vorsorge für Naturkatastrophen und extreme Wetterbedingungen treffen zu können“, sagte Kaniber. Dazu müssen die Versicherungsprämien bezahlbar sein.

Bislang bietet die Versicherungswirtschaft klassische Absicherungen gegen Hagel, Starkregen oder Überschwemmungen. Selten sind Versicherungen gegen Dürre, da die Versicherungsprämien für diese meist großflächig auftretenden Schäden sehr hoch ausfallen. Die jetzt vorgeschlagenen Prämienzuschüsse für eine Mehrgefahrenversicherung, die in vielen anderen europäischen Ländern bereits existiert, orientiert sich am Beispiel Österreichs. Der Landwirt übernimmt dabei die Hälfte der Versicherungsprämie, der Bund 30%, der Freistaat 20%.

Bayern drängt zudem auf eine bundesweite Harmonisierung der Versicherungssteuer. Für das Risiko der Dürre soll statt wie bisher 19% der Versicherungsprämie ebenfalls ein ermäßigter Steuersatz von 0,03% gelten, entsprechend den Schadensrisiken Hagel, Sturm, Starkregen und Überschwemmungen. (StMELF Bayern)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.