Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Bayern: Brunner sucht weitere Öko-Modellregionen

Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr sucht Landwirtschaftsminister Helmut Brunner jetzt in einer zweiten Wettbewerbsrunde weitere Öko-Modellregionen im Freistaat.

Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr sucht Landwirtschaftsminister Helmut Brunner jetzt in einer zweiten Wettbewerbsrunde weitere Öko-Modellregionen im Freistaat. Die Aktion soll die Produktion heimischer Bio-Lebensmittel und das Bewusstsein für regionale Identität voranbringen, wie der Minister in München mitteilte. „Wir wollen die Gemeinden ermuntern, gemeinsam konkrete Pläne zu erarbeiten, wie sich Ökologie, Regionalität und Nachhaltigkeit zukunftsweisend umsetzen lassen“, so Brunner. Der Wettbewerb ist ein Baustein des Landesprogramms „BioRegio Bayern 2020“, mit dem Brunner die heimische Ökoproduktion voranbringen will. Aber auch Aspekte wie erneuerbare Energien, Energieeffizienz, soziales Engagement im Umweltbildungsbereich und kommunale Aktivitäten für den Natur- und Ressourcenschutz spielen bei der Beurteilung der Vorschläge eine Rolle.

Die Konzepte für die künftigen Öko-Modellregionen entwickeln die zu einem Verbund zusammengeschlossenen Gemeinden anhand eines Kriterienkatalogs. Sie müssen bis spätestens 31. Dezember 2014 bei der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft eingereicht werden. Die fünf besten Konzepte werden bis zum Frühjahr 2015 von einer Jury mit Experten aus Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gastronomie, Vermarktung, Energieerzeugung, Regionalplanung sowie Umwelt- und Naturschutz ausgewählt. Das Umsetzungsmanagement der fünf Sieger-Konzepte wird von den zuständigen Ämtern für Ländliche Entwicklung mindestens zwei Jahre lang mit bis zu 75% im Rahmen einer Integrierten Ländlichen Entwicklung gefördert. (stmelf)

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