Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Bayern: Agrarhaushalt 2026/2027 beschlossen

Der Bayerische Landtag hat jetzt den Doppelhaushalt 2026/2027 für das Agrarressort beschlossen. Mit einem jährlichen Ausgabevolumen von rund 1,9 Mrd. Euro setzt der Freistaat ein klares Signal für Stabilität, Verlässlichkeit und Zukunftskraft im ländlichen Raum.

1,9 Mrd. Euro jährlich für starke Landwirtschaft und lebendige ländliche Räume. Bild: GABOT.

„Mit diesem Haushalt geben wir dem ländlichen Raum in Bayern weiterhin Rückenwind. Trotz angespannter Rahmenbedingungen bleibt Bayern handlungsfähig und setzt gezielt auf starke Regionen“, betonte Bayerns Agrarministerin Michaela Kaniber im Anschluss an die Parlamentsentscheidung.

"Ernährungssouveränität heißt für uns: Wir setzen auf eigene Stärke statt auf wachsende Abhängigkeiten. Gerade in einer Welt mit zunehmenden Krisen und Unsicherheiten ist es entscheidend, dass wir unsere Lebensmittelversorgung so weit wie möglich aus eigener Kraft sichern. Mit dem Haushalt stärken wir gezielt unsere bäuerlichen Betriebe, regionale Wertschöpfungsketten und eine leistungsfähige Verarbeitung. So halten wir die Versorgung im Land stabil und sorgen gleichzeitig dafür, dass Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Bayern bleiben" Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und globaler Krisen hält der Freistaat das hohe Ausgabenniveau stabil. Gleichzeitig richtet der neue Doppelhaushalt den Blick klar nach vorn: Die ländlichen Räume bilden das Fundament Bayerns – als Lebensraum für die Mehrheit der Bevölkerung, als Motor für wirtschaftliche Stärke und als Herzstück regionaler Identität. Ein Schwerpunkt liegt auf der gezielten Stärkung der ländlichen Entwicklung. Hierfür stehen zusätzliche 45 Mio. Euro aus dem Sondervermögen bereit. Damit unterstützt der Freistaat konkret Projekte vor Ort – von der Dorferneuerung über Innenentwicklung bis hin zur Verbesserung der Lebensqualität in den Gemeinden. "Unsere Dörfer und Gemeinden sind lebendige Heimat.

Jeder investierte Euro kommt direkt bei den Menschen an – in besseren Ortskernen, attraktiven Lebensbedingungen und starken Gemeinschaften", sagte Kaniber. Auch die Zukunft der landwirtschaftlichen Ausbildung und Forschung stärkt Bayern gezielt: Für moderne, zukunftsfähige Forschungs- und Ausbildungsställe bei den Bayerischen Staatsgütern stehen weitere 10 Mio. Euro bereit. Damit schafft der Freistaat beste Voraussetzungen für Innovation, Tierwohl und praxisnahe Ausbildung. "Wir investieren in Wissen, in Innovation und in die nächste Generation unserer Landwirtschaft. Denn wer heute klug investiert, sichert morgen die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe und die Versorgung mit hochwertigen regionalen Lebensmitteln", betonte Kaniber. Der beschlossene Doppelhaushalt verbindet damit konsequent Verlässlichkeit mit Zukunftsorientierung. Er macht deutlich: Der Freistaat Bayern steht fest an der Seite seiner Land- und Forstwirtschaft sowie der Menschen im ländlichen Raum.

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