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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bayern: 311 Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen
Im Jahr 2016 wurden in Bayern 311 meldepflichtige Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen registriert, davon 212 bei der Beförderung und 99 beim Umgang mit diesen Stoffen. Nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Statistik gelangten dabei insgesamt 737 m³ potenziell wassergefährdende Substanzen, davon rund 408 m³ Jauche, Gülle und Gärreste in die Umwelt. Durch geeignete Sofort- und Folgemaßnahmen konnten knapp 214 m³ der wassergefährdenden Substanzen wiedergewonnen werden.
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, wurden im Jahr 2016 in Bayern insgesamt 311 meldepflichtige Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen registriert, 67 davon in Wasserschutzgebieten bzw. Heilquellenschutz-, Überschwemmungs- oder sonstigen schutzwürdigen Gebieten. Dabei wurden - soweit von den zuständigen Überwachungsbehörden quantifizierbar - insgesamt 737 m³ potenziell wassergefährdende Substanzen, darunter rund 63 m³ Mineralöle bzw. Mineralölprodukte, freigesetzt. Die durchschnittlich freigesetzte Menge bei allen Unfällen mit Mineralölprodukten lag bei rund 244 Liter pro Unfall.
Die Mehrzahl der Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen ereignete sich mit 212 Fällen bei deren Beförderung. Dabei gelangten rund 222 Kubikmeter wassergefährdende Substanzen in die Umwelt. Der größere Teil der 2016 freigesetzten Stoffmengen, rund 515 m³, fiel bei den insgesamt 99 Unfällen beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen an. Hier waren es mit 486 m³ vorwiegend sonstige Stoffe, darunter vor allem Gülle, Jauche oder Silagesickersäfte, die in die Umwelt gelangten.
Durch Sofort- und Folgemaßnahmen, wie das Aufbringen von Bindemitteln, das Einbringen von Gewässersperren oder das Aufbereiten des verunreinigten Materials vor Ort, konnten im Jahr 2016 rund 214 m³ (29%) der freigesetzten Stoffe wiedergewonnen werden. Bei Unfällen mit Mineralölprodukten lag die Rückgewinnungsquote bei knapp 78%. (Bayerischen Landesamtes für Statistik)

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