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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bayer: Sichert sich 3,0 Mrd. Euro zur Verbesserung der Kapitalstruktur
Das Unternehmen unterzeichnete am Freitag eine entsprechende Vereinbarung mit Apollo, einem weltweit tätigen Vermögensverwalter. Demnach erhalten von Apollo verwaltete Fonds und Tochtergesellschaften eine Minderheitsbeteiligung an einer neuen Gesellschaft, in die Bayer sein Geschäft mit reversiblen Langzeit-Kontrazeptiva (LARC) einbringt. Bayer behält die Anteilsmehrheit an der Gesellschaft sowie die vollständige operative Kontrolle über das Geschäft. Das Investment hat keine Auswirkungen auf die Strategie oder die Aktivitäten des LARC-Geschäfts – dieses bleibt ein Teil des Kerngeschäfts der Division Pharmaceuticals von Bayer und wird weiterhin vollständig im Konzernabschluss konsolidiert.
„Diese Transaktion ist eine strategische Finanzierungslösung, die unsere Kapitalstruktur stärkt, wobei wir die volle operative Kontrolle über dieses Kerngeschäft der Division Pharmaceuticals behalten“, sagte Dr. Judith Hartmann, Finanzvorständin der Bayer AG. „Wir steigern damit unsere finanzielle Flexibilität angesichts des in diesem Jahr erhöhten Liquiditätsbedarfs durch Anleihefälligkeiten und Rechtsstreitigkeiten. Zugleich können wir so unsere langfristigen strategischen Prioritäten weiter konsequent umsetzen.“
„Wir sind stolz darauf, in das LARC-Geschäft von Bayer zu investieren – einem ikonischen und weltweit führenden Life-Science-Unternehmen“, sagte Jamshid Ehsani, Partner bei Apollo. „Diese Transaktion spiegelt den zentralen Zweck unserer 'High Grade Capital Solutions'-Plattform wider – nämlich Blue-Chip-Unternehmen große Mengen an flexiblem und maßgeschneidertem Kapital zur Verfügung zu stellen – und sie ermöglicht es Bayer, seine Bilanz zu stärken und gleichzeitig die volle operative Kontrolle über sein Kerngeschäft zu behalten.“
Der Abschluss der Transaktion wird – vorbehaltlich der Zustimmung durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden und der üblichen Abschlussbedingungen – für das dritte Quartal 2026 erwartet. BofA Securities und Deutsche Bank fungierten als Finanzberater von Bayer und Linklaters LLP als Rechtsberater. Apollo wurde von Latham & Watkins LLP, Paul, Weiss, Rifkind, Wharton & Garrison LLP sowie NautaDutilh N.V. juristisch beraten.

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