- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Bayer: Rückzug vom Standort Frankfurt/Ma...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bayer: Rückzug vom Standort Frankfurt/Main
Die Inhalte der Gemeinsamen Erklärung sollen erstmalig für alle Konzerngesellschaften in Deutschland gelten und schrittweise bis Mitte 2026 in Kollektivvereinbarungen überführt werden.
„Deutschland ist und bleibt wichtig für Bayer. Wir haben hier moderne Standorte, engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie viel wertvolle Expertise. Dieses Potenzial wollen wir gemeinsam auch in Zukunft nutzen, um Bayer im Interesse seiner Kunden, Beschäftigten und aller Stakeholder weiterzuentwickeln“, erklärt Bill Anderson, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG.
„Der Mitte Mai bekanntgegebene Rückzug von Bayer aus Frankfurt sowie der Personalabbau an weiteren Standorten sind ein herber Schlag für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen, aber auch für den Unternehmensstandort Deutschland insgesamt. Es war uns in den Verhandlungen mit dem Arbeitgeber deshalb sehr wichtig, nicht nur die unmittelbar betroffenen Beschäftigten bestmöglich zu unterstützen, sondern auch Sicherheit für alle weiteren Kolleginnen und Kollegen bei Bayer in Deutschland zu erlangen, dass weitere Standortschließungen in den nächsten Jahren ausgeschlossen sind. Uns geht es darum, faire, sichere und tragfähige Perspektiven für alle zu schaffen – das ist uns mit den Eckpunkten zur Gemeinsamen Erklärung gelungen“, erklären Heike Hausfeld, Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats der Bayer AG und Francesco Grioli, Mitglied des Hauptvorstandes der IGBCE.
Umfangreiches Maßnahmenpaket für den Standort Frankfurt
Für den Standort Frankfurt sehen die Eckpunkte ein umfangreiches Maßnahmenpaket vor, um den Rückzug von Bayer sozialverträglich zu gestalten. Die geplanten Maßnahmen reichen vom Schutz der gegenwärtigen Arbeitsbedingungen im Falle des angestrebten Verkaufs über Unterstützung für Beschäftigte bei der Stellenverlagerung von Frankfurt nach Monheim bis hin zu attraktiven Abfindungsangeboten und Unterstützung bei der Suche nach einer neuen Beschäftigung außerhalb von Bayer.
Im Anschluss an den kollektiven Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen für einen Teil der Beschäftigten folgt ab 2027 ein individueller Schutz für alle Beschäftigten des Bayer-Konzerns in Deutschland. Beschäftigten, deren Stelle im Unternehmen ab Januar 2027 entfällt und die nach sechs Monaten Bedenkzeit nicht mit einer Abfindung ausscheiden, wird eine nach Dauer ihrer Betriebszugehörigkeit gestaffelte Schutzphase zur beruflichen Neuorientierung gewährt, in der eine betriebsbedingte Kündigung ausgeschlossen ist.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.