Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Bayer: Läutet neue Phase seiner Transparenzinitiative ein

Vollständige, detaillierte Sicherheitsstudien sind erstmals auf der Transparenz-Website von Bayer zugänglich. Bayer unterstützt somit die Forderung der EU-Kommission nach einer größeren Transparenz von Sicherheitsstudien zu Pflanzenschutzmitteln .

Das Bayer-Kreuz bei Nacht. Bild: Bayer AG.

Bayer hat die nächste Phase seiner Transparenzinitiative eingeläutet. Ab sofort können umfassende und detaillierte sicherheitsrelevante Studienberichte angefragt werden, sofern sie nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden. Die Transparenz-Website von Bayer (cropscience-transparency.bayer.com) zeigt, wie Sicherheitsstudien zu Pflanzenschutzmitteln öffentlich zugänglich gemacht werden können, ohne dass vertrauliche Geschäftsinformationen preisgegeben werden.

„Bayer übernimmt mit dieser Initiative eine Vorreiterrolle, um die Transparenz von Pflanzenschutzmittel-Studien zu erhöhen. Wir begrüßen die Pläne der Europäischen Kommission, Studien der Industrie transparenter zu machen und dabei zu respektieren, dass legitime vertrauliche Geschäftsinformationen zu schützen sind“, sagt Dr. Adrian Percy, Leiter des Bereichs Forschung und Entwicklung der Bayer-Division Crop Science. „Eine wichtige Voraussetzung ist, dass sicherheitsrelevante Daten ausschließlich für nicht-kommerzielle Zwecke zur Verfügung gestellt werden, um Innovationen zu schützen und weiterhin zu fördern.“

Das Unternehmen bietet der Europäischen Kommission volle Unterstützung bei der Suche nach praktischen Lösungen an, um den Zugang zu Sicherheitsstudien der Industrie zu verbessern.

Die 2016 angekündigte Transparenzinitiative von Bayer soll das öffentliche Vertrauen in die Industrie stärken und einen fairen, wissenschaftsbasierten Dialog über Pflanzenschutzmittel fördern. Die Website ging 2017 an den Start. Bisher waren neben sicherheitsrelevanten Studienberichten zum Wirkstoff Imidacloprid hauptsächlich Zusammenfassungen von Studien zugänglich. Das Vertrauen in die Wissenschaft zu stärken, die für die Sicherheit seiner Produkte sorgt, ist ein großes Anliegen von Bayer. In diesem Zusammenhang leistet die Transparenzinitiative einen wichtigen Beitrag im Dialog mit der Öffentlichkeit und der Politik. (Bayer)

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