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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bayer: Bundesgericht beendet Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten in Australien
Konkret hat das Gericht auf Antrag der Kläger das Verfahren zur Sammelklage im Fall Fenton gegen Monsanto eingestellt. Diese Entscheidung folgt auf den Sieg des Unternehmens im Fall McNickle vor demselben Gericht.
McNickle war das erste Roundup™-Urteil außerhalb der USA, bei dem es um die Frage ging, ob Glyphosat das Non-Hodgkin Lymphom (NHL) verursacht. Das Gericht hat in einem 322-Seiten-Urteil festgestellt, dass die Masse der wissenschaftlichen Beweise keinen Zusammenhang zwischen Glyphosat und NHL stützt. Dieses Ergebnis stimmt mit den Bewertungen von Zulassungsbehörden und wissenschaftlichen Untersuchungen weltweit überein, die ebenfalls zu dem Schluss kommen, dass Glyphosat nicht krebserregend ist. Das sieht auch der australische Regulierer (Australian Pesticides and Veterinary Medicines Authority, APVMA) so.
In den USA setzt Bayer weiterhin auf eine mehrgleisige Strategie, um die Rechtsstreitigkeiten zu Glyphosat einzudämmen. Das Unternehmen hat die meisten Prozesse für sich entschieden (15 der jüngsten 22) und wird sich auf Basis der starken wissenschaftlichen und regulatorischen Beweislage zugunsten der Sicherheit von Glyphosat weiterhin vor Gericht verteidigen. Zudem strebt das Unternehmen eine Überprüfung durch den U.S. Supreme Court an. Dabei geht es um die grundsätzliche Frage, ob sämtliche Klagen wegen angeblich fehlender Warnhinweise auf dem Produkt, die auf dem Recht einzelner US-Staaten beruhen, durch Bundesrecht ausgeschlossen sind. Derzeit prüft Bayer, welcher Fall sich dafür am besten eignet. In der Zwischenzeit wird das Unternehmen Vergleiche in Betracht ziehen, wenn sie im Interesse des Unternehmens sind, und bewertet kontinuierlich auch sämtliche andere möglichen Wege, um die rechtlichen Risiken einzudämmen.
Gemeinsam mit mehr als 360 landwirtschaftlichen Verbänden setzt sich Bayer in den USA auf bundes- und einzelstaatlicher Ebene auch für mehr Rechtssicherheit in Bezug auf Kennzeichnungspflichten ein. Ohne Reform setzen die USA die Zukunft eines dort hergestellten Pflanzenschutzmittels aufs Spiel, das von Regulierungsbehörden auf der ganzen Welt immer wieder als sicher eingestuft wurde. Die falsche Rechtsauslegung durch die Klageindustrie in den USA verteuert die Preise für Lebensmittel und bedroht deren Verfügbarkeit.

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