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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Baumschulmuseum: "Renette oder Prinz? Sortenentstehung und Pomologie"
Mitten in Angeln, Deutschlands nordöstlichstem Zipfel befindet sich das Obstmuseum Pomarium Anglicum. Wie in einer Arche sammelt Meinolf Hammerschmidt hier alte Obstsorten. Angefangen hat alles mit einem Angelner Herrenapfel, von dem es weit und breit nur einen ca. 150 Jahre alten Baum gab. Inzwischen hat er viele junge Bäume dieses sehr wohlschmeckenden duftenden Apfels „unter die Leute gebracht".
Im letzten Jahrhundert sind durch deutsche Sortenbereinigungsgesetze und internationale Normung viele alte Obstsorten verschwunden oder vom Aussterben bedroht. Auch hat sich das Verbraucherverhalten von der artenreichen Selbstversorgung zu den wenigen Supermarktsorten gewandelt. Daher hat der Pomologe Meinolf Hammerschmidt 1987 angefangen alte Obstsorten in seinem Obstmuseum „Pomarium Anglicum“ zu sammeln. Bis jetzt sind über 700 Apfelsorten und 130 Birnensorten in seinen Themengärten zu finden. Hammerschmidt gehörte 1991 zu den Wieder-Mitbegründern des Deutschen Pomologenvereins, dessen Ziel es ist, alte Obstsorten zu bewahren.
Am 22. September 2019 wird er im Baumschulmuseum nicht nur eine Auswahl erlesener Früchte zum Probieren, sondern auch unterhaltsame Geschichten über deren Entstehung präsentieren.
Die Verkostung beginnt um 15 Uhr, das Museum ist bis 18 Uhr geöffnet.
Kosten pro Person 5,- EUR, Kinder frei.

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