- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Baumschule Lorenz von Ehren: Neue Bienen...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Baumschule Lorenz von Ehren: Neue Bienenweide
„Bienen gelten auch als ein Indikator für eine umweltgerechte Produktion und das möchten wir für uns noch deutlicher hervorheben. So habe ich mich entschlossen, neben den bei uns in den Quartieren ohnehin schon stehenden Bienenstöcken der Honigbiene (Apis mellifera) direkte Flächen für Bienen anzulegen“, sagt Bernhard von Ehren, geschäftsführender Gesellschafter der Baumschule Lorenz von Ehren. „Damit zeigen wir zum einen unsere nachhaltige Produktion und schaffen zum anderen Lebensraum für bedrohte Arten“, so von Ehren weiter.
Die fortschreitende Intensivierung in der Landwirtschaft sowie umfangreicher Siedlungs- und Straßenbau führen zu einer schleichenden Veränderung unserer Kulturlandschaft. Die Folgen für Blüten besuchende Insekten sind gravierend, denn Nahrungsgrundlagen gehen verloren und der Lebensraum wird knapp. So hat sich die Situation für alle Nektar- und Pollen sammelnden Insekten, wie z.B. Honig- und Wildbienen oder Schmetterlinge, in unserer Landschaft enorm verschlechtert. Dabei erfüllen Blüten besuchende Insekten wichtige Funktionen in der Natur, auf die auch der Mensch angewiesen ist, wie z.B. die Bestäubung von Wild- und Nutzpflanzen sowie als wichtiger Baustein des Nahrungsnetzes.
„Unsere Baumschule bietet den Bienen generell viele Nahrungsquellen und doch bleibt das Anpflanzen von Bienennährgehölzen in der Diskussion um das Bienensterben häufig unberücksichtigt“, sagt von Ehren. „Doch Gehölze wie Feldahorn (Acer campestre), Linde (Tilia), Kastanie (Castanea sativa), Apfelbaum (Malus in Arten und Sorten) oder die Stieleiche (Quercus petraea, Quercus robur), sind natürliche Nahrungsquellen für Honig- und Wildbienen sowie Hummeln“. (Quelle: Baumschule Lorenz von Ehren)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.