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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Baumschule Delger: Nachhaltige Produktion
Die Maßnahmen zur Erhaltung der Nachhaltigkeit in der Produktion reichen von klimaneutraler Energie dank Photovoltaik-Anlagen über Wasserrückführung und die Verwendung von PCR-Töpfen bis zu verkürzten Transportwegen.
Eine hauseigene Photovoltaikanlage auf dem Hallendach versorgt den gesamten Betrieb mit Strom. Da durch die Bewässerung im Sommer ein erhöhter Verbrauch entsteht, wird der Strom gleich weiterverwertet – 100% klimaneutrale Energie also. Gegossen wird bereits seit 2010 ausschließlich mit Regenwasser. Mithilfe eines auf den Flächen installiertem Wasserrückführungssystems fließt das Gießwasser gefiltert in die drei vorhandenen Teiche zurück, wodurch eine ressourcenschonende Produktion gewährleistet wird. Somit geht kaum Wasser verloren und bleibt durch das geschlossene System im Kreislauf enthalten, sodass auch längere Dürrephasen zumeist ohne größere Probleme überstanden werden können.
Alle Containerpflanzen werden bei Delger ausschließlich in PCR-Töpfen produziert, die zu 100% aus recyceltem Kunststoff bestehen und nach der Verwendung neu verwertet werden. Auch bei den Bildetiketten wird auf Circular PP gesetzt, die ebenfalls wiederverwendet werden. Ersatzstoffe für Torf sorgen nicht nur für eine bessere Drainagewirkung im Substrat, sondern werden auch aus nachhaltigen Gesichtspunkten verwendet.
Nicht zuletzt kommt auch die Eigenvermehrung der Nachhaltigkeit zu Gute, denn dadurch werden Transportwege bei der Jungpflanzenvermehrung eingespart. Die Materialien wie z. B. das Stecksubstrat wird zusammen mit dem ohnehin benötigten Topfsubstrat geliefert und die Stecklingsplatten so lange es geht wiederverwendet. Nicht verkaufte Pflanzen werden in der Nähe ausgepflanzt, sodass sich auch die heimische Tierwelt darüber freut.

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