Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Baumpflegetagung: Baumschutz im Mittelpunkt

Wird eine baumschutzfachliche Baubegleitung frühzeitig in die Planungs- und Bauphase eingebunden, können Bäume am besten gesichert und die Kosten für den Bauträger niedrig gehalten werden. Dies verdeutlichte ÖBVS Dipl. Ing. Gernot Fischer, Arboterra GmbH Duisburg bei der Vortragstagung des Fachverbandes Baumpflege (FvB) vom 28. bis 30. August 2026 in Grünberg mit einigen Beispielen. Sachverständige können dann ein umfangreiches Baumschutzkonzept erarbeiten.

Die Nähe zur beruflichen Praxis kennzeichnete alle Vorträge und band die teilnehmenden Baumpflegerinnen und Baumpfleger intensiv mit in die Diskussionen ein. Foto: FvB, Tina Banse.

Der Erhalt von Bäumen erhält mehr Gewicht in der Rechtsprechung. Das zeigte der jährliche Überblick aktueller Urteile zum Arbeitsgebiet Baumpflege des Juristen Rainer Hilsberg. Unter anderem können Naturschutzverbände gegen Fällgenehmigungen vorgehen.

Schutz benötigen Baumpfleger selbst zunehmend gegen Sonne und Hitze. Markus Breithaupt, Geschäftsführer der “Kletterspezialisten“ Michelstadt erwartet auch, dass bei anhaltender Hitze im Sommer die Arbeitszeiten den Temperaturen angepasst werden. Gegen hohe Belastungen durch die körperlich anstrengende Arbeit empfahl er Nackenschutz und Exoskelette. Er unterwies auch Baumpflegerinnen und Baumpfleger vor der Tagung in einem Lehrgang zur Bedienung von Hubarbeitsbühnen.

Baumschädigungen oder auch das Alter von Bäumen können durch digitalisierte historische Karten nachvollzogen werden, vermittelten Andreas Schulz und Jakob Haarhaus von der Stadt Aachen. Auch andere Apps und Geoportale sind für Baumpfleger sinnvolle Ergänzungen bei der Arbeit: Um Schattenwurf bei Pflanzungen zu simulieren, professionelle baumschutzfachliche Baubegleitungen zu erstellen, regionale Dürrezeiten nachzuvollziehen oder Versorgungsleitungen zu erfassen. (ZVG/FvB)

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