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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Baumpflegertagung: Artenschutz weiterhin Schwerpunkt
Kehr empfahl, bei flächigem Befall gefällte Ahornbäume im Wald liegen zu lassen, da der Pilz die Bäume sehr schnell zersetzt und Sporen nach einem Jahr vermutlich nicht mehr vorghanden sind. Infektionen mit diesem Schwächeparasiten sind an Ahorn allgegenwärtig. Der Pilz ist Untersuchungen zufolge an ca. 30% der Ahorne ohne Symptome vorhanden,. Die Bäume erkranken dann aufgrund einer zusätzlichen Schwächung durch Trockenheit und Hitze und sterben ab. Im Freizeitgelände sollten Warnschilder aufgestellt werden. Ein Transport in Containern und einer entsprechenden Zerkleinerung mit Schutzmaßnahmen für direkt mit dem Holzstaub in Kontakt tretende Mitarbeiter und außerhalb der Bebauung ist durchaus möglich.
Die Gefährdung durch den Eichenprozessionsspinner hingegen ist für Baumpfleger wie auch für andere damit in Berührung kommende Personen stark gegeben. Die Baumpfleger informierten sich bei dem Referat hierzu von Markus Breithaupt, Die Kletterspezialisten, und Carsten Beinhoff, Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau. Die richtige Ausrüstung und Schutzkleidung sowie deren fachgerechte Entsorgung wurden intensiv diskutiert. Diese erfordern einen hohen personellen und finanziellen Aufwand.
Einen Überblick über den FLL-Fachbericht Artenschutz, der voraussichtlich dieses Jahr veröffentlicht wird, gab der Vorsitzende des FLL-Arbeitskreises Artenschutz, Marco Wäldchen. Da sehr alte Bäume die größte Diversität an Lebensraumstrukturen bieten, sollten diese so lange wie möglich erhalten werden. Solange die Verkehrssicherheit gegeben ist, sollten auch Bäume, die beschädigt sind oder nur noch begrenzt lebensfähig sind, als Habitate erhalten bleiben. Dieser grundlegende Vortrag ist für den Fachverband geprüfter Baumpfleger Auftakt einer nun über Jahre geplanten detaillierten Vortragsreihe zum Artenschutz.
Besonderes Interesse zeigten die Baumpfleger bei der 7. Baumpflegefachmesse. 12 Firmen informierten über ihre Produkte und führten ihre Maschinen vor. Das nächste Baumpflegeseminar richtet der Fachverband geprüfter Baumpfleger vom 8. bis 10. Mai 2020 in Grünberg aus. Die Messe ist für den 9. Mai geplant. (ZVG/FgB)

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