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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Baumpflege: Abwägen verschiedener Interessen
Im urbanen Raum erschweren sehr gegensätzliche Interessen bei der Baumpflege oftmals die Entwicklung tragfähiger Lösungen. Bei der Exkursion des Fachverbandes geprüfter Baumpfleger im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) wurden diese in Düsseldorf anhand von Rosskastanien intensiv diskutiert. Gestalterische Aspekte, ökologische Funktionen und die Gewährleistung der Verkehrssicherheit sind abzuwägen.
Eine häufig geminderte gestalterische Funktion und deutlich höhere Unterhaltungskosten stehen einer ökologischen und ideellen Funktion mit emotionaler Bindung gegenüber. Dieses Resümee zogen die Teilnehmer. Im, in 2014 vom Sturm Ela verwüsteten, Hofgarten kommen zudem noch Vorgaben des Denkmalschutzes hinzu.
„Fortbildungen, wie diese Exkursion, sind für unsere Mitglieder essentiell und schärfen ihren Sachverstand“, betonte Jörg Cremer, Vorsitzender des mitgliederstärksten Baumpflege-Verbandes. 30 Mitglieder aus dem gesamten Bundesgebiet hatten an der zweitägigen Fortbildung teilgenommen.
Silke Thyssen, Landschaftsarchitektin der Stadt Düsseldorf, stellte den Teilnehmern die Aufgabe, den Ausfall von sechs neu gepflanzten Edelkastanien im Sommer trotz ausreichender Wässerungsgänge zu erklären.
In der Forstbaumschule Selders, Hünxe, diskutierten die Baumpfleger mit Felix Klein-Bösing seine langfristige Sortimentsplanung. Erschwert wird diese durch die heute erforderliche Zertifizierung der Baumschulware. Anzuführen sind hier die Herkunftsgebiete (HkG) für Pflanzen, die unter den strengen Regeln des Forstvermehrungsgutgesetzes (FoVG) aus Vorkommensgebieten (VkG) nach dem Leitfaden zur Verwendung gebietsheimischer Gehölze produziert werden. Beim Forum forstliches Vermehrungsgut (FfV) erfolgt die Zertifizierung über Rückstellproben.
Die enorme logistische Leistung der Rückverfolgbarkeit von Artikel und Montage beeindruckte bei der Werksbesichtigung der Firma Ruthmann Hubsteiger in Gescher-Hochmoor. Die interne Qualitätssicherung wird weiter verbessert, indem über alle Hierarchieebenen Ideen benannt und auf ihre Umsetzbarkeit überprüft werden.
Speziell für Baumpfleger geeignete Arbeitsbühnen und Spezialgeräte bietet der Baumpflegedienst Enbergs mit seinem zweiten Standbein, der Rhein-Ruhr-Lift GmbH, an. Beim Besuch der Baumkletterschule Climbtools in Mülheim stellte das Sachverständigenbüro für Bäume und fachspezifischen Versandhandel die Seminare rund um den Baum vor.
Der Vorsitzende des Fachverbandes geprüfter Baumpfleger Cremer dankte dem Organisator der Exkursion, Andreas Schulz aus Aachen für seine Bereitschaft, die interne Fortbildung auch weiterhin zu fördern. (ZVG/FgB)

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