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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BAUHAUS ILW Logistic: Wird Klimapartner der Stadt Krefeld
(v. l.): Cornelia Schollmeier (Geschäftsführerin ILW Logistic GmbH), Marcus Beyer (Beigeordneter der Stadt Krefeld; Geschäftsbereich Planung, Bau und Gebäudemanagement) sowie Torsten Winter (Geschäftsführer ILW Logistic GmbH sowie Geschäftsleitung Gesamtlogistik BAUHAUS). Bild: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, D. Jochmann.
Mit der Unterzeichnung der Klimaschutzvereinbarung bekennt sich das Unternehmen freiwillig zur Reduktion seiner CO₂-Emissionen und unterstützt das Ziel der Stadt Krefeld, bis 2035 klimaneutral zu werden.
Der Krefelder Klimapakt ist eine gemeinsame Initiative von Stadt, Wirtschaft und Wissenschaft. Ziel ist es, die lokalen Akteure auf dem Weg zur Klimaneutralität zu vernetzen, Wissen zu teilen und durch konkrete Maßnahmen Treibhausgasemissionen systematisch zu senken.
„Als Krefelder Unternehmen ist es für uns selbstverständlich, Verantwortung für die Umwelt und die Region zu übernehmen", sagt Torsten Winter, Geschäftsführer der ILW Logistic GmbH. „Der Beitritt zum Klimapakt ist für uns mehr als eine Absichtserklärung. Er unterstreicht unseren Anspruch, aktiv zum Klimaschutz beizutragen und Krefeld als Wirtschaftsstandort nachhaltig zu stärken."
Die ILW Logistic GmbH betreibt ein hochmodernes Zentrallager in Krefeld, das die Importe für die BAUHAUS Gruppe europaweit abwickelt. Bereits heute kommen im Unternehmen Maßnahmen zum Einsatz, um Energie effizienter zu nutzen und Emissionen zu reduzieren.
Im Rahmen der Teilnahme am Krefelder Klimapakt zählen unter anderem folgende Punkte zum Maßnahmenkatalog, die das Ziel haben, die CO2-Emissionen zu reduzieren:
- der Betrieb eines Blockheizkraftwerks, das Reste von Verpackungsholz energetisch verwertet und so elektrische und thermische Energie zum Heizen erzeugt. Auf diese Weise wird Heizenergie eingespart und zusätzlich rund 500.000 kWh elektrische Energie pro Jahr erzeugt,
- die vollständige Umstellung auf Ökostrom,
- das Absenken der Temperaturen in den Logistikflächen und Büros,
- die Reduktion der Außenbeleuchtung,
- die schrittweise Umstellung auf alternative Antriebe im Fuhrpark, wie beispielsweise durch die Einführung eines Brennstoffzellen-LKWs, der als umweltfreundliche Alternative für den Warentransport im Rhein-Ruhr-Gebiet zum Einsatz kommt,
- die Nutzung von Abwärme zur Beheizung der Lagerflächen sowie
- die Verlagerung von Transporten von der Straße auf die Schiene.
Bereits zuvor hatte BAUHAUS mit dem Beitritt zur Zero Emission Maritime Buyers Alliance, kurz ZEMBA-Initiative, im Sommer 2023 einen wichtigen Schritt zur Dekarbonisierung seiner globalen maritimen Frachtlogistik unternommen. Der Beitritt zum Krefelder Klimapakt ist nun ein weiterer konsequenter Schritt, auch lokal und regional Verantwortung für den Klimaschutz zu übernehmen.
„Klimaschutz gelingt nur gemeinsam", betont Torsten Winter. „Deshalb freuen wir uns, als lokaler Partner den Krefelder Klimapakt zu unterstützen und mit anderen Unternehmen und Institutionen an praktikablen Lösungen zu arbeiten."

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