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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
basic AG: Kampagne gegen Glyphosat
Mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit hat die überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland das Pestizid Glyphosat bereits im Körper. Die Münchner basic AG leistet einen wesentlichen Beitrag zur Förderung der ersten repräsentativen Datenerhebung in Deutschland, bei der flächendeckend Urin-Proben auf Glyphosatrückstände getestet werden. Ziel ist, auf diese Weise eine Neuzulassung des wahrscheinlich krebserregenden Pestizids – vor allem eine Zulassung ohne eine gesicherte Entscheidungsgrundlage – zu verhindern. Vom 16. November bis Mitte Dezember 2015 liegen deutschlandweit in allen basic Bio-Supermärkten Testsets aus.
„Wir werden in dem Thema ‚Schutz unserer Gesundheit vor Pestizidbelastungen‘ faktisch unmündig gehalten und das ist absolut inakzeptabel!“, so Stephan Paulke, Vorstandsvorsitzender der basic AG. Im Sommer 2016 soll über die Neuzulassung von Glyphosat entschieden werden. Eine gesicherte Datengrundlage, in welchem Maße unsere Bevölkerung bereits mit Glyphosatrückständen belastet ist, existiert bisher nicht. Um dies zu ändern, lässt die Bürgerinitiative Landwende im Rahmen der Kampagne „Ackergifte? Nein danke!“ in Kooperation mit dem Bio-Unternehmen die erste repräsentative Datenerhebung zur Glyphosat-Belastung in Deutschland erstellen. Hierfür sollen mindestens 1.000 Urin-Proben deutschlandweit gesammelt werden.
Vom 16. November 2015 bis Mitte Dezember liegen deutschlandweit in allen basic Bio-Supermärkten Testsets zur Mitnahme aus, um den eigenen Urin auf Glyphosatrückstände testen zu lassen. Die Proben schicken die Testteilnehmer an das Labor BioCheck in Leipzig. Gegen einen Kostenbeitrag in Höhe von 53,55 Euro nehmen diese an der Datenerhebung teil und erhalten ihr Testergebnis per Post. Dadurch erfahren sie, ob sie ebenfalls – unverschuldet – das Gift im Körper tragen und engagieren sich automatisch gegen eine Neuzulassung des Pestizids.
Erste stichprobenartige Untersuchungen führten zu dem Ergebnis, dass mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland das Gift bereits im Körper trägt. Monsanto brachte 1974 unter dem Handelsnamen RoundUp das Pestizid Glyphosat auf den Markt. Glyphosat ist der am meisten eingesetzte Wirkstoff in Pflanzenschutzmitteln, der von der WHO mittlerweile als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft wurde. Weitere Informationen finden Sie unter www.ackergifte-nein-danke.de.

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