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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BASF: Vorläufige Zahlen für das 4. Quartal 2020
Der Umsatz der BASF-Gruppe stieg im 4. Quartal 2020 um 8% auf 15.905 Mio. Euro (4. Quartal 2019: 14.686 Mio. Euro) Ausschlaggebend hierfür waren höhere Mengen und Preise; negative Währungseffekte wirkten gegenläufig. Im Gesamtjahr 2020 ging der Umsatz um 167 Mio. Euro auf 59.149 Mio. Euro zurück (2019: 59.316 Mio. Euro) und lag damit über der im Oktober 2020 prognostizierten Spanne von 57 Mrd. Euro bis 58 Mrd. Euro.
Das operative Geschäft der BASF-Gruppe verlief im 4. Quartal 2020 besser als erwartet. Das EBIT vor Sondereinflüssen lag mit voraussichtlich 1.113 Mio. Euro um 32% über dem Wert des Vorjahresquartals (4. Quartal 2019: 842 Mio. Euro) und leicht über der höchsten Analystenschätzung. Gegenüber dem 3. Quartal 2020 erhöhte sich das EBIT vor Sondereinflüssen im 4. Quartal 2020 voraussichtlich um 532 Mio. Euro (3. Quartal 2020: 581 Mio. Euro).
Die durchschnittlichen Analystenschätzungen für das EBIT vor Sondereinflüssen der Segmente wurden im 4. Quartal 2020 deutlich übertroffen von Materials, Chemicals und Industrial Solutions. In den Segmenten Surface Technologies und Nutrition & Care lag das EBIT vor Sondereinflüssen leicht unter den durchschnittlichen Analystenschätzungen, während es im Segment Agricultural Solutions, vor allem aufgrund negativer Währungseffekte, deutlich hinter dem Analystenkonsens zurückblieb. Bei Sonstige war das EBIT vor Sondereinflüssen weniger negativ als von Analysten durchschnittlich erwartet.
Im Gesamtjahr 2020 lag das EBIT vor Sondereinflüssen der BASF-Gruppe bei voraussichtlich 3.560 Mio. Euro und somit über der im Oktober 2020 prognostizierten Spanne von 3,0 Mrd. Euro bis 3,3 Mrd. Euro und leicht über der höchsten Analystenschätzung. Das entspricht einem Rückgang gegenüber dem EBIT vor Sondereinflüssen des Vorjahres von 23% (2019: 4.643 Mio. Euro). Dieser resultierte insbesondere aus den gegenüber 2019 deutlich geringeren Ergebnisbeiträgen der Segmente Chemicals, Surface Technologies, Materials und Agricultural Solutions. Das EBIT vor Sondereinflüssen des Segments Nutrition & Care sank leicht gegenüber dem Vorjahreswert, das des Segments Industrial Solutions lag auf dem Niveau des Vorjahres. Das EBIT vor Sondereinflüssen von Sonstige fiel deutlich negativer aus als im Jahr 2019.
Das EBIT der BASF-Gruppe lag im 4. Quartal 2020 mit voraussichtlich 932 Mio. Euro über dem Wert des Vorjahresquartals (4. Quartal 2019: 579 Mio. Euro) und über dem Analystenkonsens. Im Gesamtjahr 2020 ging das EBIT vor allem infolge der nicht zahlungswirksamen Wertberichtigungen und Restrukturierungsrückstellungen im 3. Quartal 2020 auf –191 Mio. Euro zurück (2019: 4.201 Mio. Euro), lag damit aber besser als von Analysten im Durchschnitt erwartet. (BASF)

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