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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BASF: Vorläufige Zahlen für das 3. Quartal 2022
Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen der BASF-Gruppe beträgt voraussichtlich 909 Mio. Euro. Der Wert des Vorjahresquartals (3. Quartal 2021: 1.253 Mio. Euro) und die durchschnittlichen Analystenschätzungen für das 3. Quartal 2022 (Vara: 1.105 Mio. Euro) werden somit deutlich unterschritten. Im Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen enthalten sind nicht zahlungswirksame Wertberichtigungen auf die Beteiligung an Wintershall Dea in Höhe von rund 740 Mio. Euro. Diese resultieren aus der teilweisen Abschreibung der von Wintershall Dea gehaltenen Beteiligung an der Nord Stream AG, die die Nord Stream 1 Pipeline betreibt.
Der Umsatz stieg im 3. Quartal 2022 um 12% auf 21.946 Mio. Euro (3. Quartal 2021: 19.669 Mio. Euro). Ausschlaggebend hierfür waren höhere Preise. Währungseinflüsse, vor allem aus dem US-Dollar, wirkten ebenfalls positiv. Die Mengen gingen gegenüber dem Vorjahresquartal zurück. Der Umsatz war somit leicht höher als von Analysten im Durchschnitt für das 3. Quartal 2022 erwartet (Vara: 21.076 Mio. Euro).
Das EBIT vor Sondereinflüssen lag im 3. Quartal 2022 mit voraussichtlich 1.348 Mio. Euro deutlich unter dem Niveau des Vorjahresquartals (3. Quartal 2021: 1.865 Mio. Euro) und leicht über dem Analystenkonsens für das 3. Quartal 2022 (Vara: 1.313 Mio. Euro). Gestiegene Preise für Rohstoffe und Energie konnten nur noch teilweise über höhere Verkaufspreise weitergegeben werden.
Das EBIT lag im 3. Quartal 2022 mit voraussichtlich 1.294 Mio. Euro deutlich unter dem Wert des Vorjahresquartals (3. Quartal 2021: 1.822 Mio. Euro) und leicht über dem Analystenkonsens für das 3. Quartal 2022 (Vara: 1.285 Mio. Euro).
Der für das Geschäftsjahr 2022 im Juli veröffentlichte Ausblick für die BASF-Gruppe bleibt unverändert. Das EBIT vor Sondereinflüssen wird weiterhin zwischen 6,8 Mrd. Euro und 7,2 Mrd. Euro erwartet.
Kosteneinsparprogramm in Höhe von jährlich 500 Mio. Euro
Vor dem Hintergrund der deutlichen Ergebnisabschwächung in Europa – vor allem in Deutschland, wo das Ergebnis im 3. Quartal 2022 negativ war – sowie der sich verschlechternden Rahmenbedingungen in der Region hat BASF ein Kosteneinsparprogramm mit Fokus auf Europa und insbesondere Deutschland beschlossen, das von 2023 bis 2024 umgesetzt wird. Kurzfristig mögliche Kosteneinsparungen erfolgen sofort. Das Programm soll nach Abschluss jährliche Kosteneinsparungen außerhalb der Produktion von 500 Mio. Euro erbringen. Mehr als die Hälfte der Kosteneinsparungen sollen am Standort Ludwigshafen realisiert werden. Sowohl Unternehmens-, Service- und Forschungsbereiche als auch das Corporate Center sollen gestrafft werden.
Weitere Maßnahmen zur mittel- und langfristigen strukturellen Anpassung des Produktions-Verbunds von BASF in Europa werden derzeit erarbeitet und sollen im 1. Quartal 2023 kommuniziert werden.
Die Arbeitnehmervertretungen werden hinsichtlich der verschiedenen Maßnahmen in den relevanten Gremien eingebunden. (BASF)

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