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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BASF und Kaiima: Zusammenarbeit zur Unkrautbekämpfung
BASF und Kaiima Bio-Agritech, ein Unternehmen für Genetik- und Züchtungstechnologien, haben ihre Zusammenarbeit zur Entdeckung neuer herbizidresistenter Pflanzeneigenschaften bekannt gegeben. Das Ziel ist die Entwicklung neuer Systeme zur Bekämpfung von Unkräutern, um die landwirtschaftliche Produktivität zu steigern.
Kaiima wird in diesem mehrjährigen Projekt die selbst entwickelte EP™ Technologieplattform nutzen. Die hochmoderne konventionelle Züchtungsplattform kann die Leistung von Pflanzen verbessern, indem sie sich der DNA einer Pflanze bedient und innerhalb des Genoms eine neue Anordnung hervorruft. EP™ hat das Potential, Formen neuer genetischer Veränderungen zu erstellen, wie Genduplikationen und -translokationen, die von anderen Züchtungsansätzen zumeist nicht erkannt werden können. Die Technologie kann bei allen größeren Feldfrüchten und Pflanzenarten angewendet werden. Gleichzeitig wird Kaiima seine Kompetenz im Bereich Genomforschung nutzen, um die für die neuen Pflanzeneigenschaften verantwortlichen Veränderungen zu entschlüsseln.
BASF bietet ein breites und vielfältiges Unkrautbekämpfungs-Portfolio. Das Unternehmen wird seine umfangreichen Kenntnisse im Bereich der Herbizidanwendung und -formulierung sowie Kapazitäten im Bereich Phänotypisierung einbringen und eng mit Kaiima bei der Bewertung der erzielten Linien zusammenarbeiten.
„Die Möglichkeit, spezifische Änderungen an bestimmten Genen zu machen, hat branchenweit das Interesse daran geweckt, Modifikationstechniken anzuwenden, um neue Pflanzeneigenschaften zu erstellen”, erklärte Kevin Cook, CTO von Kaiima. „Gensysteme, die Zielmerkmale regulieren, sind jedoch meistens unbekannt. Die EP™ Technologie ist eine einzigartige Plattform, die unabhängig von spezifischem Wissen über biochemische Reaktionswege die gewünschten Pflanzeneigenschaften ermöglicht.“
„BASF hat bereits moderne Systeme zur Unkrautbekämpfung, wie beispielsweise Clearfield®, auf den Markt gebracht und ist somit ein idealer Partner”, sagte Rick Greubel, CEO von Kaiima. „Außerdem hat das Unternehmen ein starkes Portfolio im Bereich der Saatguttechnologien, die die Wirksamkeit von Produkten verbessern und die Effizienz beim Pflanzenanbau steigern. Das alles bildet eine Grundlage für zukünftige gemeinsame Projekte.”
„Wir sind kontinuierlich auf der Suche nach Technologien, die unsere agronomische Expertise ergänzen. Kaiima besitzt einzigartige Fähigkeiten, die uns dabei helfen werden, neue herbizidtolerante Pflanzeneigenschaften mit neuartigen Methoden zu identifizieren und unser Portfolio im Bereich der Unkrautbekämpfung zu erweitern”, fügte Harald Rang, Senior Vice President Global Research and Development im BASF-Unternehmensbereich Crop Protection, hinzu. „Die strategische Partnerschaft mit Kaiima ist eine gute Möglichkeit, neue Herbizidlösungen zu entwickeln, die Landwirten bei der Steigerung der Erträge und der Erntequalität helfen.” (BASF)

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